Raimund führt in predazzo – gold-traum bei olympia lebt!

Spannung pur bei den olympischen winterspielen in predazzo

Es ist ein Nervenkrimi, der sich anbahnt! Der deutsche Skispringer Philipp Raimund hat sich in den ersten Durchgang der Olympischen Winterspiele von Predazzo katapultiert und führt das Feld an. Mit einer Weite von 102,0 Metern und 135,6 Punkten hat der 25-jährige aus Oberstdorf eine vielversprechende Ausgangsposition für den finalen Sprung geschaffen. Doch der Weg zum Gold ist noch lang, denn die Konkurrenz sitzt ihm dicht auf den Fersen.

Knappe führung – foubert auf den fersen

Knappe führung – foubert auf den fersen

Die Führung ist hauchdünn! Nur einen halben Meter Vorsprung hat Raimund vor dem überraschend Zweitplatzierten, dem Franzosen Valentin Foubert (134,6 Punkte). Auf dem dritten Platz liegt der Norweger Kristoffer Eriksen Sundal mit 132,9 Punkten. Das zeigt, wie eng das Feld zusammengerückt ist und wie entscheidend der zweite Durchgang sein wird. Die Bedingungen in Predazzo sind anspruchsvoll, und jeder Sprung kann die Weichen für die Medaillenentscheidung stellen.

Enttäuschung für den favoriten domen prevc

Enttäuschung für den favoriten domen prevc

Eine kleine Überraschung gab es bei Domen Prevc aus Slowenien. Der bis dato überlegene Skispringer landete mit 100 Metern und 130,6 Punkten nur auf dem achten Platz. Damit verliert er wertvolle Punkte im Kampf um die Goldmedaille. Es bleibt abzuwarten, ob er im zweiten Durchgang noch einmal seine Topform zeigen kann, um sich zurück in den Kampf um die vorderen Plätze zu bringen.

Deutsche hoffnung schwindet – hoffmann und paschke verpassen das podest

Für die weiteren deutschen Springer gestaltet sich das Wochenende bisher enttäuschend. Felix Hoffmann, der bei der Tournee noch einen sechsten Platz belegte, kam mit einem Sprung auf 100,0 Meter und einer wackeligen Landung nur auf den 13. Platz. Routinier Pius Paschke landete mit 101,0 Metern auf Platz 17. Die Chancen auf eine weitere Medaille für das deutsche Team schwinden somit.

Wellinger muss goldträume begraben

Auch Andreas Wellinger, der Olympiasieger von Pyeongchang, konnte sich nicht in die Medaillenränge springen. Mit 102,5 Metern landete er auf dem 18. Platz und muss seine ohnehin geringen Hoffnungen auf ein weiteres Gold begraben. Es ist ein bitteres Ergebnis für den erfahrenen Springer, der sich sicherlich mehr von diesen Olympischen Spielen erhofft hatte.

Der kampf um gold – die ausgangslage

Die Ausgangslage für den zweiten Durchgang ist klar: Philipp Raimund hat die Chance, seinen Traum vom Olympiagold zu verwirklichen, muss aber einen kühlen Kopf bewahren und seine Nerven im Griff haben. Die Konkurrenz, insbesondere Valentin Foubert, wird alles daran setzen, ihm das zu vermiesen. Es verspricht ein spannendes Finale zu werden, bei dem jeder Zentimeter zählt! Wir bleiben dran und berichten live von den Entscheidungen in Predazzo.