Powervolley triumphiert: challenge cup geht nach mailand!
Ein furioser Abschluss für die Powervolley: Das Team aus Mailand hat im Heimspiel gegen Lindemans Aalst einen weiteren klaren 3:0-Sieg gefeiert und damit die Challenge Cup in die Höhe stemmen dürfen. Fünf Jahre nach dem Triumph in Ankara kehrt die Freude über einen internationalen Titel zurück – vor den Augen von 5019 begeisterten Zuschauern im Allianz Cloud.
Die vorherrschaft milanos: ein verdienter sieg
Nach dem souveränen Hinspielerfolg in Belgien ließ die Mannschaft von Coach Roberto Piazza keinen Zweifel an ihrer Dominanz aufkommen. Mit einem beeindruckenden Auftritt in drei Sätzen (25-16, 25-19, 25-18) in nur 70 Minuten wurde der belgische Gegner klar in die Schranken gewiesen. Die Leistung war von Anfang an von Präzision und Leidenschaft geprägt, insbesondere durch die Ass-Serven des brasilianischen Regisseurs Kreling und des Gegenspielers Reggers.
Reggers im Fokus: Ein Abschied mit Glanz Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Kapitän Ferre Reggers, dessen präzise Aufschläge und sein aggressives Spiel am Netz den Sieg maßgeblich besiegelten. Für den Routinier, der im Sommer zu Perugia wechseln wird, war dies der erste und einzige Titelgewinn mit dem Trikot der Powervolley – ein würdiger Abschied von den Fans in Mailand. Seine 62-prozentige Angriffsquote im ersten Satz unterstreicht seine herausragende Form.
Die Verteidigung der Aalster zeigte zwar einige starke Momente, insbesondere durch ihre Blockarbeit, doch die Milaner Offensive war einfach zu stark. Caneschis präziser Angriff in der Mitte des zweiten Satzes markierte einen weiteren Wendepunkt und beschleunigte den Weg zum 2:0.

Ein vermächtnis für coach piazza
Die Herausgabe des dritten Satzes gestaltete sich als reine Formsache, bevor die Spieler ausgelassen den Pokal feierten. Für Coach Roberto Piazza ist dies der zweite Challenge Cup-Sieg in seiner siebjährigen Amtszeit bei der Powervolley, neben zwei Semifinalteilnahmen um die italienische Meisterschaft. Sein Engagement in Mailand wird ihm in Erinnerung bleiben und er wird nun eine neue Herausforderung in der polnischen Plusliga als Trainer annehmen.Die Powervolley hat mit diesem Triumph bewiesen, dass harte Arbeit, Teamgeist und taktische Finesse zum Erfolg führen können. Ein verdienter Titelgewinn, der die Fans begeistert und die internationalen Ambitionen des Vereins unterstreicht. Der Pokal geht nach Mailand – und das mit Recht!
