Porsche dominiert formel e: pink pig kehrt als zeichen der herrschaft zurück!

Stuttgart – 75 Jahre Motorsportgeschichte, Siege in Le Mans, Triumphe in den GT-Serien und nun die absolute Dominanz in der Formel E: Porsche krönt seine legendäre Karriere mit einer historischen Leistung. Nicht nur, dass das Team in dieser Saison alle drei wichtigen Titel – Fahrer (Wehrlein), Teams und Hersteller – erobert hat; das Powertrain von Porsche ist zum neuen Maßstab im elektrischen Motorsport aufgestiegen. Und wie könnte man diesen Erfolg besser feiern als mit einer Hommage an die eigene Vergangenheit?

Die rückkehr des pink pig – ein symbol für unbändige kreativität

Der 'Pink Pig', einst ein skurriler Blickfang auf der Rennstrecke, ist zurück. Auf dem fortschrittlichsten Monoposto der Formel E thront nun wieder die auffällige, rosafarbene Karosserie – ein Beweis dafür, dass Porsche Tradition und Innovation auf einzigartige Weise verbindet. Nico Müller, Pilot des Teams, deutete vor dem Berlin E-Prix an, dass die Rückkehr des Pink Pig mehr ist als nur eine optische Gimmick: “Es ist eine Porsche-Dekoration, die immer etwas Besonderes war. Wir wollen diesen Erfolg wiederholen.”

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Porsche reist als unangefochtener Spitzenreiter nach Berlin. Pascal Wehrlein führt die Fahrerwertung an, während das Team und die Herstellerwertung ebenfalls von den Deutschen angeführt werden – Jaguar und Stellantis sind weit hinter Porsche zurückgeblieben. Der Ruf nach Porsche als dem neuen 'Ferrari' der Formel E wird immer lauter.

Doch der Triumph könnte bald noch größer werden. Gerüchte über einen zweiten Porsche-Rennstall im Jahr 2027 machen die Runde, ebenso wie die Spekulationen um potenzielle Top-Piloten. Ein Name fällt dabei besonders oft: der Neuseeländer Mitch Evans, aktueller Jaguar-Pilot und zweifacher Vize-Weltmeister in der Formel E. Sein Ausstieg bei Jaguar und ein Wechsel zu Porsche scheinen nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Die Konkurrenz schläft natürlich nicht. Jaguar, mit dem erfahrenen Duo Da Costa und Evans, hält den Druck aufrecht – obwohl zwischen den beiden Piloten offenbar nicht immer die harmonischsten Verhältnisse herrschen. Da Costa warnt jedoch: “In der Formel E kann sich alles in Sekunden ändern.”

Spannung pur: doppelte e-prix in berlin versprechen nervenkitzel

Spannung pur: doppelte e-prix in berlin versprechen nervenkitzel

Das Format des Berlin E-Prix-Wochenendes verspricht Motorsport vom Feinsten. Am Samstag steht ein Rennen mit ‘Pit Boost’ auf dem Programm, bei dem die obligatorische Ladung eine zusätzliche strategische Komponente darstellt. Nur eine ‘Attack Mode’-Phase ist vorgesehen. Am Sonntag ändert sich das Bild komplett: Kein ‘Pit Stop’, dafür zwei ‘Attack Mode’-Phasen von jeweils acht Minuten Dauer. Zwei völlig unterschiedliche Rennen innerhalb von 24 Stunden.

Pepe Martí, der mit seinem CUPRA-Team ein Powertrain von Porsche einsetzt, möchte in Berlin den Anschluss an die Spitze halten. Nach vielversprechenden Auftritten in Madrid, wo er erstmals einen E-Prix anführte, ist er auf dem besten Weg, in die Top 10 der Fahrerwertung einzuziehen. “Nach den Punkten in Madrid freue ich mich darauf, in Berlin zu fahren. Die einzigartigen Streckenbedingungen werden eine ständige Lernkurve sein. Ich hoffe trotzdem, dass wir in beiden Rennen gute Ergebnisse erzielen können”, so Martí.

Die Zeichen stehen auf Porsche. Mit einem dominanten Powertrain, einem strategisch klugen Team und der Rückkehr eines legendären Designs hat sich der deutsche Hersteller in der Formel E einen Namen gemacht – und die Konkurrenz hat allen Grund, Angst zu haben. Die Ära des ‘Pink Pig’ könnte der Beginn einer neuen, goldenen Ära für Porsche im elektrischen Motorsport bedeuten.