Runjaic vor torino-duell: davis fehlt, fragezeichen um ekkelenkamp!
Udine – Kosta Runjaic, der Coach der Udinese, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Am Samstag empfängt sein Team den Torino, und die personelle Lage sieht alles andere als rosig aus. Der Ausfall von Schlüsselspieler Davis wirft einen langen Schatten, und auch die Fitness von Ekkelenkamp und Karlstrom ist ungewiss. Ein Blick auf die Pressekonferenz des Trainers offenbart die Herausforderungen.
Davis' abwesenheit: ein herber verlust
Der Ausfall von Davis, einem der Leistungsträger und Führungsfiguren der Mannschaft, ist für Runjaic ein schwerer Schlag. "Davis ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, einer der Leader. Sein Fehlen ist natürlich bedauerlich, aber wir werden nicht jammern. Jeder andere muss die Chance nutzen und zeigen, was er kann." Runjaic betonte, dass man sich trotz des Ausfalls nicht verstecken werde und alles daran setzen würde, das Spiel gegen Torino zu gewinnen.

Personalsituation: mehrere fragezeichen
Neben Davis fallen Piotrowski und die üblichen Ausfälle bereits aus. Hinzu kommen die Verletzungen von Ekkelenkamp (muskuläre Probleme) und Karlstrom, deren Einsatz am Samstag höchst fraglich ist. "Wir hoffen auf ein Wunder bei Ekkelenkamp und Karlstrom, aber Stand heute sind sie noch unsicher." Runjaic ließ zudem durchblicken, dass er auf Spieler setzen wird, die bereit sind, alles zu geben und seine taktischen Vorstellungen umzusetzen.

Taktische vorbereitung: auf duellkurs
Runjaic erwartet ein körperbetontes Spiel gegen Torino, das in letzter Zeit eine deutliche Steigerung gezeigt hat. "Torino hat unter der neuen Führung eine gute Punkteausbeute erzielt und verfügt über einige spielstarke Einzelpersonen. Wir müssen bereit sein, jeden Zweikampf anzunehmen." Er rechnet mit einem intensiven Pressing, das noch höher liegt als das der Lazio-Partie, und fordert von seiner Mannschaft, entschlossen zu kontern.

Personalrochade im sturm: gueye oder buksa?
Die Frage, wer im Sturmzentrum beginnen wird, ließ Runjaic offen. Sowohl Gueye als auch Buksa stehen zur Debatte. Gueye zeigte zuletzt gegen Lazio eine gute Leistung und könnte den Vorzug erhalten. Buksa hat jedoch durch zusätzliche Trainingseinheiten seine Form verbessert. „Beide Optionen sind denkbar, wir werden die Entscheidung kurzfristig treffen.“
Atta im aufstieg: ein hoffnungsträger
Ein Lichtblick in der ansonsten angespannten Situation ist das steigende Formniveau von Atta. Der junge Mittelfeldspieler zeigte gegen Lazio eine beeindruckende Doppelpackung und scheint endlich sein volles Potenzial auszuschöpfen. "Atta ist ein kompletter Spieler, der jede Position im Mittelfeld besetzen kann. Ich bin davon überzeugt, dass er uns auch in Zukunft weiterhelfen wird.“
Ehizibue: entwicklung trotz kritik
Runjaic lobte die Entwicklung von Ehizibue, der zuletzt ein wichtiges Tor erzielte. „Er lebt einen hervorragenden Zustand und ist defensiv stabil. Offensiv muss er zwar noch an seiner Konstanz arbeiten, aber ich bin sehr zufrieden mit seiner Entwicklung, insbesondere angesichts der Kritik, die ihm entgegengebracht wurde.“
Die Ausgangslage vor dem Duell mit Torino ist also alles andere als ideal. Doch Runjaic und seine Mannschaft wollen kämpfen und zeigen, dass sie auch in schwierigen Situationen zu Leistungsexplosionen fähig sind. Die Frage ist: Werden sie in der Lage sein, die zahlreichen Ausfälle zu kompensieren und den Torino-Angriff abzuwehren?
