Russland schickt kriegsverletzte zu den paralympics – und der ipc sieht kein problem
Russland rekrutiert aktiv im Ukraine-Krieg versehrte Soldaten für den Parasport – und der Internationale Paralympische Komitee-Präsident Andrew Parsons findet das vollkommen in Ordnung. Im Interview mit der BBC bestätigte der Brasilianer am Freitag, was viele bereits befürchtet hatten: Kriegsverletzte aus Putins Angriffskrieg dürfen unter russischer Flagge bei den Paralympics starten.

Zehn millionen dollar für ein neues gesicht des russischen parasports
Die Zahlen sprechen für sich. Mindestens 70 Kriegsversehrte aus dem laufenden Angriffskrieg gegen die Ukraine gehören bereits russischen Nationalmannschaften an. 700 weitere sind in regionalen Teams aktiv. Für das gesamte Rekrutierungsprogramm sollen Medienberichten zufolge über zehn Millionen Dollar bereitgestellt werden. Das ist kein Zufall, das ist Strategie.
Parsons verteidigte die Entscheidung mit einem historischen Argument. „Wir dürfen nicht vergessen, woher wir kommen. Unsere Bewegung begann nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere mit verletzten Militärangehörigen
