Rolfes blockt brandt-comeback ab – doch ein anderer ex-star könnte zurückkehren
Simon Rolfes spricht es aus, was viele dachten: Julian Brandt kommt nicht nach Leverkusen zurück. Die Entscheidung ist gefallen – klar, hart, endgültig.
Carro wirbt, rolfes stoppt – das spiel ist aus
Fernando Carro hatte am Samstag noch die Tür aufgestoßen. „Wenn Simon ihn will, werde ich das auf jeden Fall unterstützen“, sagte der Bayer-Geschäftsführer und schob den Ball rüber zu Sportdirektor Rolfes. Der antwortete einen Tag später im Sport1-Doppelpass – und knallte die Tür zu. „Julian kein Thema“, sagte er. Punkt. Kein „vielleicht“, kein „schauen wir mal“. Leverkusen vertraut auf Ibo Maza, den jungen Flügelflitzer, der in den nächsten Jahren den nächsten Schritt machen soll. Brandt? Vergangenheit.
Die Begründung klingt wie ein Seitenhieb: Brandt hatte 2019 den Klub verlassen, weil er offenbar nicht an die Meisterchance mit Leverkusen glaubte. Rolfes sagt es so: „Er hatte vielleicht das Gefühl, dass er nicht mit uns Titel gewinnen kann.“ Wer so geht, kommt nicht einfach wieder rein. Das ist keine Transferpolitik, das ist ein Prinzip.

Havertz bleibt die heimliche liebe – 2028 oder nie
Doch es gibt einen, für den Rolfes die Ausnahme machen würde: Kai Havertz. Der Arsenal-Star ist der große Traum. „Wir haben immer einen engen Kontakt“, sagt Rolfes. „Wenn die Situation passt, müssen wir uns mit ihm beschäftigen.“ Klarer kann man es nicht sagen – ohne zu sagen, dass man schon jetzt grabt. Die Lacher im Studio kommen nicht von ungefähr.
Der Vertrag des Nationalstürmers läuft 2028 aus. Dann ist er 29, sicher nicht billiger, vielleicht aber reif für ein emotionales Finale. Leverkusen plant langfristig – und Carro hat schon das Datum genannt: 2028 oder 2029 soll die Meisterschaft her. Kein Zufall.
Rolfes will diesen Sommer keine Transfer-Offensive. „Den großen Umbruch gibt es nicht“, sagt er. Die Mannschaft soll reifen, nicht shoppen. Der Weg führt nach innen, nicht zurück. Brandt bleibt draußen – und Havertz wartet irgendwo zwischen London und der Rheinpromenade auf sein Signal.
