Pogacar stürzt, siegt und greift flandern an

Er lag auf dem Asphalt. Sekunden später fuhr er an der Spitze. Und am Ende reckte Tadej Pogacar die Arme in den Himmel von San Remo. Was wie eine Katastrophe begann, endete als weiterer Beweis dafür, dass dieser Mann aus einer anderen Schublade kommt als alle anderen.

Der sturz, die stille und die entwarnung

Der sturz, die stille und die entwarnung

Der Schreckmoment kam vor der Cipressa. Pogacar touchierte den Boden, stand sofort wieder auf und kämpfte sich zurück ins Vorderfeld — als wäre nichts gewesen. Für viele Beobachter war das der eigentliche Schock: nicht der Sturz selbst, sondern wie schnell er verschwunden war, als hätte es ihn nie gegeben.

Die Frage, die danach durch die Radsportwelt hallte, war dennoch berechtigt: Wie viel hatte dieser Einschlag gekostet? Reicht das für Flandern am 5. April? Marco Marcato, Sportdirektor bei UAE Team Emirates – XRG, hat sie beantwortet. Knapp, klar, ohne Umschweife: „Es war ein typischer Unfall, zum Glück nichts Ernstes. Er hat sich erholt. Er wird in Topform in Flandern dabei sein.