Peterka und utah bleiben auf kurs – colorado schon im play-off-fieber

Salt Lake City atmet noch. Utah Mammoth verlor zwar 1:4 gegen Anaheim, doch die Play-off-Tür steht weiter offen. John-Jason Peterka legte das 1:0 auf, sah dann aber, wie seine Kollegen den Faden verloren. Die Ducks trafen viermal – dreimal in den letzten beiden Minuten. Das tut weh, aber es reicht noch.

Colorado schon in runde zwei, utah muss zittern

Die Avalanche lösten als erstes Team das Ticket für die Postseason. 100 Punkte, 4:1 in Chicago, Saisonziel erreicht. Während Denver schon den Kalender für April und Juni öffnet, rechnet Utah penibel die Restpunktzahlen durch. 78 Zähler, erster Wildcard-Platz. Seattle und Co. haben aber zwei, drei Partien in der Hinterhand. Die Luft wird dünner.

Trainer André Tourigny schüttelt nur den Kopf: „Das Einzige, was mir nicht gefiel, war das Scoreboard.“ Seine Mannschaft kassierte in fünf der letzten sieben Spiele eine Niederlage – Tendenz fallend. Die Defensive wackelt, die Offensive verpulvert Chancen. Dylan Guenther trifft nach 120 Sekunden, danach passiert zu wenig. Peterkas 22. Assist war gleichzeitig die einzige gelungene Aktion im gesamten zweiten Drittel.

Anaheim dagegen schlägt zu, wenn es brennt. Ryan Poehling egalisiert, Alex Killorn dreht die Partie, Mikael Granlund und Cutter Gauthier versiegeln den Sieg in einem leeren Utah-Kasten. 60 Sekuten, 2 Tore, 0 Punkte für Utah.

Florida schwimmt, colorado plant

Florida schwimmt, colorado plant

Während Utah noch rechnet, kann Colorado schon feste Pläne schmieden. Die 100-Punkte-Marke ist erreicht, die kleine Durststrecke mit drei Niederlagen hinter sich gelassen. Nathan MacKinnon und Mikko Rantanen führen eine Offensive, die in der Westenkonferenz Furcht schürt. Die Finalserie im Juni rückt in greifbare Nähe.

Ganz anders die Lage bei den Titelverteidigern. Die Florida Panthers rutschen mit 71 Punkten in den Keller der Eastern Conference. Eine 1:4-Pleite in Calgary setzt den Schlussstrich unter diffuse Hoffnungen. Die Play-off-Tür schließt sich, während Utah seine noch einen Spalt offen lässt.

Die Regular Season endet am 17. April. Bis dahin muss Utah die Torsicherheit zurückerobern, sonst reicht die Punktausbeute nicht. Tourigny baut auf Heimspiele gegen San Jose und St. Louis – sechs potenzielle Punkte, die über Sein oder Nichtsein entscheiden. Die Play-offs rücken näher, die Uhr tickt. Und Colorado? Die bereiten schon die Pokelfreie Zone vor.