Palou: fehlstart in long beach – kampf gegen kirkwood vorzeitig eröffnet!
Die Luft in Long Beach knisterte förmlich, nicht nur wegen der Sonne Kaliforniens, sondern auch wegen der Spannung im IndyCar-Paddock. Álex Palou, der Titelverteidiger, verpasste zwar die Pole Position knapp, doch der Kampf gegen Kyle Kirkwood, den aktuellen Tabellenführer, hat bereits begonnen – und das ist für die Meisterschaftsentscheidung von immenser Bedeutung.
Rosenqvist und o'ward setzen palou unter druck
Der Katalane qualifizierte sich als Dritter, nur knapp hinter Félix Rosenqvist und Pato O'Ward. Ein respektables Ergebnis, besonders wenn man bedenkt, dass Kirkwood als Vierter knapp hinter Palou zurücklandete. Doch der Teufel steckt im Detail: Kirkwood, der in den letzten drei Rennen auf dem Long Beach Grand Prix gleich zweimal die Pole erobert hat und triumphiert hat, startet nun direkt vor Palou. Ein Szenario, das dem Andretti-Piloten sicherlich in die Karten spielt, während Palou sich auf einen harten Fight einstellen muss.
Ein minimaler Fehler kostete Palou die Pole. In der letzten Kurve seiner schnellsten Runde verlor er den Grip, verfehlte den Scheitelpunkt – und damit war die Chance auf den Startplatz ganz vorne vertan. „Mein Auto war wirklich gut, aber ich habe in dieser letzten Kurve einen kleinen Fehler gemacht“, gestand Palou frustriert. „Ich habe den Scheitelpunkt verfehlt, und das war das Aus.“
David Malukas im Penske-Boliden sicherte sich am Ende die Pole Position, indem er Palou in der entscheidenden Runde um hauchdünne 0,011 Sekunden schlug. Die IndyCar-Regel, die dem Fahrer mit der schnellsten Zeit in der Fast 12 die Wahl des Startplatzes ermöglicht, kam dem Chicagoer Piloten zugute. Er nutzte die Gelegenheit geschickt, startete als Erster und verteidigte diese Position gegen die Konkurrenz.
Chris Jones betonte, dass es fast umgekehrt verlief. Palou, der als Zweiter startete und neue Reifen hatte, konnte weder Rosenqvist (Dritter) noch O'Ward (letzter) übertrumpfen. Dieser kleine Patzer im letzten Sektor war bitter für die Pole-Hoffnungen.

Die startaufstellung im überblick
Die Startaufstellung für das Long Beach Grand Prix 2026 sieht wie folgt aus:
- Félix Rosenqvist (Meyer Shank) - 1:07.463
- Pato O'Ward (McLaren) - 1:07.507
- Álex Palou (Ganassi) - 1:07.528
- Kyle Kirkwood (Andretti) - 1:07.619
- David Malukas (Penske) - 1:07.650
- Scott Dixon (Ganassi) - 1:07.856
- Will Power (Andretti)
- Scott McLaughlin (Penske)
- Kyffin Simpson (Ganassi)
- Graham Rahal (RLL)
- Christian Lundgaard (McLaren)
- Rinus VeeKay (Juncos)
Enttäuschend waren die Ergebnisse von Josef Newgarden (Penske) und insbesondere Marcus Ericsson, der mit dem Potenzial des Andretti-Boliden großzügig umgehen konnte und das Rennen verpasste. Auch Armstrong, ein weiterer Fahrer, der mit großem Tempo ins Jahr gestartet war, schied frühzeitig aus.
Der Kampf im Long Beach Grand Prix verspricht packend zu werden. Auch wenn die Qualifikation eine entscheidende Rolle spielt, wie sie in Monaco, so kann doch noch viel passieren. Die Uhr tickt: Um 00:57 Uhr beginnt das Rennen, und Palou muss alles geben, um Kirkwood in Schach zu halten und seine Titelverteidigung zu sichern.
