Otepää rüttelt den wm-kader wach: sprint heute live – wer warum jetzt zittern muss

15.15 Uhr, Otepää. Fünf deutsche Männer starten in den Sprint, aber nur einer kann sicher sein, dass er 2025 wieder hier ist. Der Rest jagt 10 km um seine WM-Zukunft – im Ort, der nächstes Jahr die Kronung bringt.

Warum der estnische schneekessel jetzt schon karten zerreißt

Die DSV-Delegation nutzt den Weltcup vor der Heim-WM als verstecktes Ausscheidungsverfahren. Intern heißt es: „Wer in Otepää nicht liefert, fliegt.“ Das betrifft Philipp Nawrath, der nach seinem verpatzten Hochfilzen-Sprint unter Bewährung steht, genauso wie David Zobel, dessen Formkurve seit Jahren zu spät kommt.

Die Rückkehr von Justus Strelow ist deshalb kein Geschenk, sondern ein Test: Schafft er nach seiner Corona-Pause vor Ort die Quali für die Titelkämpfe, muss ein anderer weichen. Der Youngster Leonhard Pfund wiederum darf sich vor Ort beweisen – und gleichzeitig die Nerven der Verantwortlichen strapazieren.

Die Strecke in Otepää ist kurvenreich, windanfällig, mit steilen Anstiegen nach dem Schießen. Perfekt, um zu sehen, wer sich unter Druck noch aufstellt. Die Esten haben die Runde extra verschärft, um schon jetzt WM-Stress zu simulieren.

ARD und Eurosport übertragen live, der Livestream läuft gleichzeitig auf sportdeutschland.tv – wer verpasst, was um 15.30 Uhr passiert, verpasst vielleicht schon die Kader-Nominierung für 2025. Die Zeiten, in denen man sich in Ruhe auf die WM vorbereiten konnte, sind vorbei.