Arsenal zieht deutsche doppellösung ins visier: goretzka und brandt ablösefrei

London schlägt zu – und zwar doppelt. Der FC Arsenal will im Sommer Leon Goretzka und Julian Brandt ablösefrei losziehen, zwei deutsche Nationalspieler, die bei Bayern München und Borussia Dortmund keine Zukunft mehr haben. Die Summe auf der Hand: null Euro Ablöse, dafür jede Menge Erfahrung und ein Gehaltspaket, das sich laut Insidern trotzdem lohnt.

Arteta plant mittelfeld-coup mit system

Mikel Arteta hat Havertz, jetzt will er den Rest der deutschen Bande. Goretzka, 30, lief in der Champions-League-Saison 25 Mal für Bayern auf, Brandt, 29, lieferte 13 Vorlagen in 31 Bundesliga-Spielen – beide spielen sich gerade aus den Top-Klubs heraus, nicht raus. Die Logik hinter dem Doppelschlag: Arsenal braucht Tiefe im zentralen Mittelfeld, Thomas Parteys Verletzungspech und Jorginhos Alter drängen auf frisches Blut, aber mit Kopf.

Die Londoner Scouts haben die Zahlen parat: Goretzka gewinnt 63 % seiner Zweikämpfe in der gegnerischen Hälfte, Brandt schaltet sich nach der Balleroberung am schnellsten in Angriff um (4,2 Sekunden Schnitt). Das passt zu Artetas High-Pressing, das bislang oft in der Rückwärtsbewegung stolperte.

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Christoph Freund verkündete Goretzkas Ende nach dem 3:1 gegen Leverkusen mit keiner Träne: „Er wird einen anderen Weg einschlagen.“ Lars Ricken gratulierte Brandt nach dem Köln-Sieg zum Abschied: „Julian will eine neue Herausforderung.“ Klarere Worte gehen kaum, die Klubs sparen Gehalt, die Spieler sparen Wechselpoker.

Atlético Madrid und Bayer Leverkusen lauern auf Goretzka, Aston Villa und zwei spanische Erstligisten checken Brandts Zahlen. Doch Arsenal hat die bessere Geschichte: Titelkampf in der Premier League, Champions-League-Stabilität und ein deutscher Kern mit Havertz, der schon vorort wirbt. Die Gespräche laufen, wie Teamtalk erfuhr, „auf gutem Weg“.

Die Uhr tickt. Am 1. Juli öffnet sich das Transferfenster, dann zählt nur noch die Unterschrift. Für Arsenal könnte der Doppelschlag die fehlende Härte im Mittelfeld bringen – und für Goretzka sowie Brandt die letzte große Chance, im Ausland noch einmal neu anzugreifen. Wer zuerst unterschreibt, bestimmt den Rhythmus der Rückrunde 2026/27. London wartet, die Gehaltslisten sind bereits durchgerechnet.