Österreich vor dem em-finale: tijsterman siegessicher!

Linz bebt! Nach dem souveränen Sieg gegen Israel steht das österreichische Handball-Nationalteam der Frauen am Sonntag dem Endspiel um den Einzug zur Handball-EM der Frauen gegen Griechenland gegenüber. Teamchefin Monique Tijsterman ist optimistisch und verspricht ein spannungsgeladenes Duell.

Die analyse des spiels gegen israel: stärken und schwächen

Der 38:23-Erfolg gegen Israel vergangenen Mittwoch war ein deutlicher Schritt in Richtung EM. Tijsterman lobte den aggressiven Auftritt in der Deckung, der zu zahlreichen Konterchancen führte. „Genau das müssen wir auch am Sonntag sehen!“, betonte sie im Gespräch mit dem Pressedienst des Verbands.

Allerdings räumte die Trainerin auch ein, dass das Team in beiden Halbzeiten Phasen hatte, in denen der Fokus nachließ und technische Fehler auftraten. „Das müssen wir gegen Griechenland minimieren“, forderte sie, erinnernd an ähnliche Schwächen in den Spielen gegen Spanien. Die Spielerinnen müssen lernen, den Druck zu bewältigen und ihre Konzentration über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten – eine Herausforderung, die auch für Top-Mannschaften gilt, wie das Ergebnis gegen Spanien (22:24) eindrucksvoll bewies.

Griechenland: der gefährliche gegner

Griechenland: der gefährliche gegner

Die griechische Auswahl darf keinesfalls unterschätzt werden. Tijsterman beschreibt das Team als stark in den Flügeln, mit einer guten Rückraumspielerin und einer gefährlichen Linkshänderin im Kreis. „Das ist insofern erwähnenswert, da man gegen sie anders decken muss“, erklärte sie. Spanien hatte zwar nur knapp gewonnen, aber das knappe Ergebnis zeigt, welches Potential in der griechischen Mannschaft steckt.

Tijstermans forderungen an ihr team

Tijstermans forderungen an ihr team

Für das entscheidende Spiel am Sonntag wünscht sich Tijsterman ein schnelles Spiel, eine stabile Abwehr und vor allem, dass die Spielerinnen an sich und ihre Stärken glauben. „Wir müssen ins Konterspiel kommen und unsere Chancen nutzen“, forderte sie. Die aggressive Abwehr, die bereits in den vergangenen Spielen zu zahlreichen Ballgewinnen geführt hat, soll auch am Sonntag den Ton angeben. Der letzte Spieltag der Qualifikation steht vor der Tür – die Chance, Geschichte zu schreiben!

Die Möglichkeit, im Spiel gegen Israel durchzuwechseln, war für Tijsterman von großem Wert. „Das ist immer wichtig. Als Trainer hoffst du, dass du viele solche Spiele hast, in denen du durchwechseln kannst“, sagte sie. Die jungen Spielerinnen zeigten in der zweiten Halbzeit, was sie können, und gewannen das Vertrauen des Teams.

Am Sonntag wird sich zeigen, ob die österreichische Nationalmannschaft den letzten Schritt zur Handball-EM der Frauen schafft. Die Fans dürfen gespannt sein auf ein spannungsgeladenes Finale in Linz. Die Vorfreude ist groß, die Erwartungen sind hoch – und Monique Tijsterman ist bereit, mit ihrem Team Geschichte zu schreiben.

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