Olympia-drama in mailand: ilia malinin verliert gold trotz favoritenstatus
- Schock für den eiskunstlauf-star: malinin patzt bei der kür
- Die kür: ein desaster für den "vierfach-gott"
- Der druck der olympischen spiele
- Shaidorov triumphiert: eine überraschung
- Sportsgeist trotz niederlage: malinin gratuliert schaidorow
- Witt: "er ist auch nur ein mensch"
- Olympische winterspiele 2026: ein rückblick
Schock für den eiskunstlauf-star: malinin patzt bei der kür
Ein unerwarteter Rückschlag bei den Olympischen Winterspielen in Mailand: Der US-amerikanische Eiskunstläufer Ilia Malinin, als klarer Goldfavorit gehandelt, verpatzte seine Kür und verlor somit die Chance auf den olympischen Titel. Die Sportwelt ist fassungslos, nachdem der zweimalige Weltmeister eine Leistung zeigte, die weit unter seinen Möglichkeiten lag. Trotzdem bewies er Größe im Umgang mit der Niederlage.

Die kür: ein desaster für den "vierfach-gott"
Was als Triumph in den Geschichtsbüchern erwartet wurde, endete in einem Albtraum für Malinin. Bereits zu Beginn seiner Kür kam es zu einem schweren Fehler: Anstelle des geplanten vierfachen Axels – der erste in der Olympia-Geschichte wäre – landete er nur einen einfachen Sprung. Dieser Fehler leitete eine Kaskade weiterer Patzer ein, darunter zwei Stürze, die seine Chancen auf Gold zunichtemachten. Die amerikanische Tageszeitung "USA Today" nannte den Abend treffend ein "Desaster".

Der druck der olympischen spiele
Malinin selbst wirkte nach seinem Lauf sichtlich geschockt und sprach von einem unbegreiflichen Gefühl. "Ich verstehe nicht, was hier passiert ist", sagte der 21-Jährige. Er räumte ein, dass der enorme Druck der Olympischen Spiele ihn überwältigt habe. "Die Leute sagen, es gibt einen olympischen Fluch – dass der Goldfavorit bei Olympia immer schlecht läuft", so Malinin. Er beherrscht zwar mehr Vierfachsprünge als jeder andere Läufer, doch konnte er diese Stärke in Mailand nicht abrufen.

Shaidorov triumphiert: eine überraschung
Aus Malinins Missgeschick profitierte Michail Schaidorow aus Kasachstan. Der Läufer zeigte eine nahezu fehlerfreie Kür und katapultierte sich von Platz fünf nach dem Kurzprogramm auf das oberste Podest. Schaidorow zeigte damit, dass er zu den absoluten Top-Athleten im Eiskunstlauf gehört. Nach seinem Sieg zeigte er sich bescheiden und würdigte die Leistung von Malinin.

Sportsgeist trotz niederlage: malinin gratuliert schaidorow
Trotz seiner persönlichen Enttäuschung bewies Malinin wahre Größe. Nachdem klar war, dass er nicht um eine Medaille mitkämpfen konnte, suchte er Schaidorow auf und gratulierte ihm herzlich zu seinem Sieg. Diese Geste des Sportsgeistes wurde von vielen als besonders beeindruckend gewertet. Johnny Weir, ein US-amerikanischer Eiskunstlauf-Experte, lobte Malinin auf Instagram für seine Anmut und seinen Sportsgeist.

Witt: "er ist auch nur ein mensch"
Auch die zweimalige Olympiasiegerin Katharina Witt zeigte sich schockiert über Malinins Leistung, betonte aber gleichzeitig, dass er auch nur ein Mensch sei. "Dass er so auseinanderfällt, hätte keiner vermutet", sagte Witt in der Sportschau. Der Fall Malinin zeigt, dass selbst die größten Talente unter dem immensen Druck der Olympischen Spiele leiden können. Es bleibt abzuwarten, wie sich der junge Athlet von diesem Rückschlag erholen wird.

Olympische winterspiele 2026: ein rückblick
Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo haben bisher einige Überraschungen und dramatische Momente bereithalten. Neben dem Eiskunstlauf-Drama sorgten auch andere Disziplinen für Spannung und Emotionen. Die Spiele sind noch nicht zu Ende, und es bleibt spannend zu sehen, welche weiteren Highlights noch bevorstehen. Der vollständige Zeitplan der Olympischen Winterspiele 2026 ist auf sportschau.de verfügbar.
