Spanien dominiert europäische trainerbühne – ein historischer triumph!
Ein Beben geht durch den europäischen Fußball: Spanien steht kurz davor, die Triple-Crowne der europäischen Trainer zu erringen. Ein beispielloses Ereignis, das die Macht und das Know-how spanischer Ürtlichter auf höchstem Niveau unterstreicht.
Die katalytische rolle der trainer
Obwohl nur ein Team der spanischen Liga unter den sechs Finalisten in der Champions League, Europa League und Conference League vertreten ist, stellen unglaubliche vier der sechs Trainer diese Nationen. Und es hätten sogar fünf sein können, hätte der Sporting Braga seinen knappen Vorsprung gegen Freiburg nicht verspielt. Namen wie Arteta, Luis Enrique, Emery und Íñigo Pérez haben mit harter Arbeit und taktischer Brillanz ihre jeweiligen Endspielteilnahmen erreicht. Der Spanische Einfluss ist schlichtweg überwältigend.
In der Champions League droht eine Wiederholung: Luis Enrique könnte mit dem Paris Saint-Germain seinen zweiten Titel in Folge gewinnen und den Verein zu historischen Erfolgen führen. Auf der anderen Seite steht Mikel Arteta mit dem Arsenal, das nach seiner ersten europäischen Krone strebt. Ein Duell der Schwergewichte, in dem Millioneninvestitionen auf taktische Finesse treffen – ein Kampf um die Vorherrschaft auf dem Kontinent. Die Strategien sind klar: zwei unterschiedliche Spielweisen, die beide auf ihre Weise überzeugen.

Emery – der könig der europa league
Die Europa League ist der Spielplatz von Unai Emery, dem erfolgreichsten Trainer in der Geschichte dieser Konkurrenz. Mit vier Titeln – drei mit Sevilla und einem mit Villarreal – hat er sich einen Namen gemacht. Auch mit dem Arsenal erreichte er das Finale, welches er jedoch knapp verlor. Nun steht für ihn das sechste Finale an, dieses Mal mit Aston Villa, das er aus einer Krise geführt und zu einem der besten Teams der Welt geformt hat. Sein Gegner, Julian Schuster und das Überraschungsteam Freiburg, haben in dieser Saison eine beeindruckende Entwicklung gezeigt. Doch Emery ist erfahren und seine Villa ist der klare Favorit.

Ein märchen in der conference league
Und dann gibt es noch Íñigo Pérez, der mit Rayo Vallecano ein sportliches Wunder vollbrachte und den Verein in seinen ersten europäischen Endspiel seit Jahrzehnten führte. Es könnte sein letzter Dienst für den Verein sein, da sein Wechsel zu Villarreal kurz bevorsteht, aber er will vorher noch einen Pokal nach Vallecas holen. Sein Gegner ist Crystal Palace, dessen Investitionen das Vallecano-Team bei weitem übersteigen. Oliver Glasner, der österreichische Trainer, konnte in der Premier League nicht überzeugen, doch in der Conference League zeigte er eine beeindruckende Leistung. Er wird aller Voraussicht nach nicht weiter Trainer sein, doch sein Team ist der Favorit.
Insgesamt kämpfen vier spanische Trainer um einen Titel in Budapest, Istanbul und Leipzig. Ein historisches Ereignis, das das hohe Niveau der spanischen Trainerbanken der Welt demonstriert. Die Dominanz ist unübersehbar, die Zukunft des spanischen Fußballs scheint rosiger denn je.
