Olympia-drama in mailand: eiskunstlauf-star ilia malinin verpasst gold
Enttäuschung für den favoriten: malinin patzt bei der kür
Mailand/Cortina d’Ampezzo – Die Hoffnungen auf eine zweite Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 sind für den US-amerikanischen Eiskunstläufer Ilia Malinin geplatzt. Im Finale der Kür zeigte der favorisierte Athlet eine enttäuschende Leistung und verpasste somit den erhofften Sieg. Die Konkurrenz war stark, und am Ende reichte es nicht einmal für eine Medaille. Ein bitterer Abend für den jungen Sportler.

Der überraschende sieg von michail schaidorow
Der Sieg ging überraschend an Michail Schaidorow aus Kasachstan. Der Außenseiter zeigte eine souveräne Leistung und konnte die Jury überzeugen. Für Schaidorow ist dies der größte Erfolg seiner Karriere. Die Enttäuschung bei Malinin war nach dem Lauf deutlich zu spüren. Tränen flossen, als er die verpasste Chance realisierte.

Malinins weg zum “vierfachgott”
Ilia Malinin hat das Eiskunstlaufen in den letzten Jahren revolutioniert. Er ist der erste Läufer, der einen vierfachen Axel erfolgreich gelandet hat, einen Sprung, der lange Zeit als unmöglich galt. Dieser Sprung brachte ihm den Spitznamen “Vierfachgott” (Quadgod) ein. Seine Sprünge waren einst verboten und sind nun hoch bewertet.

Die geschichte hinter dem spitznamen
Der Spitzname “Vierfachgott” entstand, weil Malinin der erste war, der den vierfachen Axel landete. Er scherzt oft, dass es nichts mit seinen Oberschenkeln (englisch: quad) zu tun habe. Zuvor war er als “The Jumper” bekannt, ein Spitzname, der ihm jedoch nicht gefiel. “Du brauchst das Komplettpaket,” so Malinin, “künstlerische Ausdruckskraft, Kreativität und mentale sowie physische Stärke.”

Familienbande und frühe erfolge
Malinin kommt aus einer Eiskunstlauf-Familie. Seine Eltern, Tatiana Malinina und Roman Skornyakov, waren ebenfalls Eiskunstläufer und vertraten Usbekistan bei den Olympischen Spielen. Ilia stand bereits mit zwei Jahren auf dem Eis. Er begann mit dem Sport aus Spaß, entwickelte aber schnell Ehrgeiz und nahm an Wettbewerben teil.

Rekorde und triumphe vor olympia
Im Jahr 2025 stellte Malinin einen neuen Weltrekord in der Kür auf, mit beeindruckenden 238,24 Punkten. Er gewann den WM-Titel und galt als einer der Top-Favoriten für Olympia 2026. Vor seinem olympischen Debüt betonte er immer wieder, dass es ihm nicht um Medaillen gehe, sondern darum, sein Bestes zu geben.

Olympia 2026: ein rückblick
Das olympische Eiskunstlauf-Finale in Mailand war ein dramatischer Wettkampf. Trotz seines Ausfalls bleibt Ilia Malinin eine faszinierende Persönlichkeit im Eiskunstlauf, die den Sport mit ihren innovativen Sprüngen und ihrer Leidenschaft bereichert. Die kommende Saison wird zeigen, ob er sich von dieser Enttäuschung erholen und erneut um Gold kämpfen kann.
