Neuer wind im state of origin: internationale spieler dürfen für nsw und queensland auflaufen

Brisante regeländerung im state of origin

Die NRL hat eine bedeutende Änderung in den Regeln für das State of Origin angekündigt, die es Spielern aus Neuseeland und England ermöglicht, für New South Wales (NSW) oder Queensland in Frage zu kommen. Bisher waren Spieler, die sich für die Nationalmannschaften der Kiwis oder Lions entschieden hatten, von einer Teilnahme am State of Origin ausgeschlossen. Diese Regelung ist nun Geschichte, was die Auswahlmöglichkeiten für beide Bundesstaaten erheblich erweitert.

Die neuen kriterien für die teilnahme

Die neuen kriterien für die teilnahme

Die neue Regelung besagt, dass Spieler berechtigt sind, für NSW oder Queensland aufzulaufen, wenn sie vor ihrem 13. Geburtstag in einem der beiden Bundesstaaten gelebt haben oder deren Vater für den jeweiligen Staat gespielt hat. Diese Änderung gleicht die Behandlung von Spielern aus den Top-Nationen (Tier-One) mit denen aus den kleineren Rugby-Ländern (Tier-Two) aus, deren Spieler bereits teilnahmeberechtigt waren. Ein Beispiel hierfür ist Victor Radley, der nun für NSW spielen könnte.

Auswirkungen auf bekannte spieler

Auswirkungen auf bekannte spieler

Die Regeländerung eröffnet interessante Möglichkeiten für mehrere Spieler. Addin Fonua-Blake, der einst für Neuseeland spielte, könnte nun für die Blues in Frage kommen und eine beeindruckende Sturmreihe mit Payne Haas bilden. Auch Kalyn Ponga könnte seine Nationalmannschaftszugehörigkeit ändern, ohne die Teilnahme am State of Origin zu verlieren. AJ Brimson profitiert ebenfalls von der neuen Regelung.

V'landys: eine logische weiterentwicklung

ARL Commission Chairman Peter V'landys erklärte, die Änderung sei eine logische Konsequenz der Entwicklung des Rugby League. "Das Rugby League hat sich verändert, der internationale Wettbewerb ist gewachsen, und unsere Regeln müssen das widerspiegeln", so V'landys. "Es macht keinen Sinn, einen Spieler auszuschließen, nur weil er Neuseeland oder England auf internationaler Ebene vertreten hat. Es geht darum, woher man kommt und für welchen Staat man spielberechtigt ist."

Ein meilenstein für das state of origin und den internationalen rugby league

V'landys betonte, dass die NRL sowohl das State of Origin als auch den internationalen Rugby League fördern möchte und dass diese Änderung beiden Bereichen zugutekomme. Er sieht das State of Origin als ein Ereignis, bei dem die besten verfügbaren Spieler antreten sollten, sofern sie die Kriterien erfüllen. Die Änderung soll die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des State of Origin steigern.

State of origin geht international: auckland 2027

Neben der Regeländerung kündigte die NRL auch an, dass im Jahr 2027 ein State of Origin Spiel in Auckland stattfinden wird. Dies ist das erste Mal, dass ein Spiel der prestigeträchtigen Serie im Ausland ausgetragen wird. V'landys bezeichnete Neuseeland als einen Markt mit außergewöhnlichem Wachstumspotenzial und betonte die kulturelle Bedeutung des State of Origin. Das Spiel in Auckland soll ein Meilenstein für das Rugby League sein.

Die zukunft des state of origin

Die Neuerungen zeigen den Willen der NRL, das State of Origin weiterzuentwickeln und internationaler auszurichten. Mit der Öffnung für Spieler aus Neuseeland und England sowie der Austragung eines Spiels in Auckland wird das State of Origin noch mehr Aufmerksamkeit erregen und seinen Status als eines der größten Sportereignisse Australiens und des Pazifiks festigen. Die Fans dürfen sich auf spannende Entwicklungen in den kommenden Jahren freuen.