Psg-youngster fordert bayern heraus: „vier gegentore zeigen, wie schwer es wird“
Paris. Warren Zaïre-Emery, das Ausnahmetalent im Mittelfeld von Paris Saint-Germain, hat vor dem Rückspiel gegen den FC Bayern München im Champions-League-Viertelfinale vor einer enormen Herausforderung gewarnt. Der Youngster, der voraussichtlich Achraf Hakimi auf der rechten Verteidigerposition ersetzen wird, räumte ein, dass es gegen die Offensivkraft der Bayern extrem schwer sein wird, überhaupt etwas zu halten – insbesondere angesichts der deutlichen 4:5-Niederlage im Hinspiel.

Díaz als schlüsselspieler: „ich werde mein bestes geben“
„Gegen Gegner wie den FC Bayern, die in der Offensive so viel Qualität haben, ist es natürlich sehr schwer, defensiv stabil zu stehen“, erklärte Zaïre-Emery. „Wir haben im Hinspiel zwar gut verteidigt, aber am Ende vier Gegentore erhalten. Das zeigt, wie viel Klasse in dieser Mannschaft steckt.“ Besonders hervorhob er dabei die Gefahr, die von Luis Díaz ausgeht: „Ich werde mein Bestes geben, um ihn zu stoppen, aber es wird nicht einfach.“
Der 20-jährige Nachwuchsspieler, der sich rasch zu einer zentralen Figur im PSG-Team entwickelt hat, betonte seine Bereitschaft, voll und ganz auf die Anweisungen des Trainers zu hören: „Ich bin bereit, wo auch immer der Trainer mich braucht, mein Bestes zu geben.“ Seine Reife und Führungsqualitäten werden von seinen Mitspielern hoch geschätzt, was seine rasante Entwicklung zusätzlich unterstreicht.
Zaïre-Emery gestand, dass er in der Vergangenheit mit großem Druck zu kämpfen hatte, diesen jedoch mittlerweile besser in den Griff bekommen habe: „Ich versuche, ohne Zweifel zu spielen und immer mein volles Potential abzurufen.“ Das Hinspiel sei ein „Wahnsinn“ gewesen, sowohl auf dem Platz als auch am Spielfeldrand, und er sei auf ein ähnlich intensives oder sogar noch schlimmeres Duell in München vorbereitet.
„Wir sind eine Mannschaft, die zum Angreifen gemacht ist“, so Zaïre-Emery, der betonte, dass PSG versuchen müsse, das Spiel zu kontrollieren, früh zu pressen und dem FC Bayern keine Zeit zum Atmen zu geben. „Wir müssen das Tempo diktieren und versuchen, viele Chancen zu kreieren.“
Mit der eingangs erwähnten Mentalität und dem Willen, seine zweite Champions-League-Finalteilnahme in Folge zu erreichen, blickt Zaïre-Emery optimistisch in die Zukunft. Das Hinspiel zeigte die Offensivstärke beider Teams, doch in München wird PSG versuchen müssen, die Defensive zu stabilisieren und die Fehler des Hinspiels zu korrigieren. Denn eines ist klar: Nur eine Mannschaft wird am Ende jubeln können.
