Nba-nacht: thunder siegen in new york, hornets demontieren boston
Eine NBA-Nacht, die keine Atempause ließ. Oklahoma City holte sich den Sieg im Madison Square Garden, Charlotte demontierte Boston mit erschreckender Leichtigkeit, und Philadelphia rettete sich in buchstäblich letzter Sekunde. Wer dachte, es wäre eine ruhige Nacht im Osten, lag falsch.
Hartenstein schweigt, thunder triumphieren
Das Duell im Madison Square Garden war keines für schwache Nerven. Die Knicks kämpften sich nach einem deutlichen Rückstand zurück, zündeten im dritten Viertel ein 40-Punkte-Feuerwerk und schienen das Spiel tatsächlich drehen zu können. Doch Oklahoma City ließ sich nicht beirren. Chet Holmgren war schlicht nicht zu stoppen: 28 Punkte, acht Rebounds, sechs Dreier — der Mann spielte, als hätte er den Garden für sich gepachtet. Shai Gilgeous-Alexander legte noch 26 Punkte obendrauf.
Dann ist da noch die Geschichte, die niemand so richtig ansprechen wollte: Isaiah Hartenstein gegen sein Ex-Team. Null Punkte. Kein einziger Wurfversuch. Fünf Rebounds. Gegen die Knicks-Fans, die ihn einst feierten, blieb er unsichtbar. Jalen Brunson und OG Anunoby vergaben auf der letzten Possession mögliche Ausgleichsdreier — und Oklahoma City feierte den vierten Sieg in Serie.

Charlotte macht die celtics zur warnung an den rest der liga
Was die Charlotte Hornets gerade abliefern, grenzt an Wahnsinn. Sechster Sieg in Folge, diesmal auswärts in Boston — und zwar nicht knapp. 89:118. Die Celtics, Titelverteidiger, wurden schlicht überrollt. Nur 38 Prozent Feldwurfquote, 15 Ballverluste, kein Rhythmus. Derrick White stemmte sich mit 29 Punkten dagegen, doch das war wie ein Regenschirm gegen einen Orkan.
Kon Knueppel führte Charlotte mit 20 Punkten an, Brandon Miller und LaMelo Ball kamen jeweils auf 18 Zähler. Was das bedeutet: Die Hornets haben erstmals seit dem 26. Oktober wieder eine positive Bilanz. Das ist kein Zufall mehr. Das ist ein Statement.

Grimes rettet philadelphia in den letzten sekunden
Wer Nerven braucht, schaut sich das Spiel der Philadelphia 76ers gegen die Utah Jazz an. 16,4 Sekunden vor dem Ende, Utah vorne, alles offen. Dann trat Quentin Grimes an die Freiwurflinie und verwandelte beide Würfe. 106:102. Erledigt.
Tyrese Maxey kam auf 25 Punkte — ohne Joel Embiid, ohne mehrere Rotationsspieler. Keyonte George war auf der anderen Seite überragend: 30 Punkte, ein Dreier, der Utah kurz vor Schluss in Führung brachte. Doch am Ende kassieren die Jazz ihre siebte Niederlage in Serie. Eine Mannschaft im freien Fall.

Atlanta dreht in milwaukee das spiel — und lässt giannis alt aussehen
Milwaukee führte nach dem ersten Viertel mit 38:25. Dann kam Atlanta. Und wie. Die Hawks legten im zweiten Abschnitt 41 Punkte auf das Parkett, drehten das Spiel und ließen nach der Pause keine Zweifel mehr aufkommen. 54 Prozent aus dem Feld, 44 Prozent von der Dreierlinie, insgesamt 20 verwandelte Dreier — das sind keine Zufallszahlen.
Nickeil Alexander-Walker erzielte 23 Punkte, Onyeka Okongwu kam auf 21 Punkte und acht Rebounds, Jalen Johnson verteilte 20 Punkte und neun Assists. Giannis Antetokounmpo kämpfte mit 24 Punkten dagegen an — doch Milwaukee fand nie die Konstanz, um Atlantas Lauf nach der Pause zu brechen. Ein Sieg, der zeigt, dass die Hawks mehr können als nur Moral.

Holiday und grant zerlegen memphis
Portland brauchte ein Erfolgserlebnis. Es bekam gleich zwei Männer in Höchstform. Jrue Holiday lieferte eine der besten Vorstellungen der Nacht: 35 Punkte, 11 Assists. Jerami Grant legte 30 Punkte dazu. Gemeinsam sprengten sie Memphis in den letzten Minuten endgültig auseinander.
Die Grizzlies hielten lange dagegen — sieben Spieler kamen zweistellig, Jaylen Wells führte mit 24 Punkten. Aber ohne Ja Morant fehlt Memphis schlicht die Klasse, um solche Spiele zu drehen. Portland gewinnt mit 122:114 und beendet seine kleine Negativserie. Holiday hat an diesem Abend gezeigt, warum Portland ihn geholt hat.
