Unicaja scheitert: aek sticht in der bcl durch!
Ein jähes Ende für das deutsche Hoffnungslicht in der Basketball Champions League: Das Unicaja Málaga verpasst den Einzug ins BCL-Finale. Gegen das griechische Top-Team AEK Athen gab es eine deutliche 65:78 Niederlage, die die enttäuschende Saison der Andalusier unterstreicht und die Fans schockierte.
Die erste halbzeit: ein spiegelbild der misere
Schon früh im Spiel zeigte sich, dass es für Unicaja ein schwieriger Abend werden würde. Ein 0:5 Start der Griechen rüttelte zwar kurz an der Ordnung, doch die Antwort von Kendrick Perry konnte den negativen Trend nicht aufhalten. Das Spiel war geprägt von Nervosität und Fehlern auf beiden Seiten, wobei AEK die besseren Mittel fand, um die wenigen Chancen zu nutzen. Feazell und Kravish sorgten für die ersten Punkte, während Unicaja im Angriff feststeckte. Ein kurzzeitiger Dämpfer für die Gastgeber, als Balcerowski nach einem Zusammenstoß mit Gray kurz ausfiel, unterbrach den Spielfluss zusätzlich. Die schwache Trefferquote von nur 9 von 14 Würfen in der ersten Halbzeit sprach Bände.

Die zweite halbzeit: aek baut die führung aus
Auch nach der Pause blieb Unicaja blass. Trotz eines Dreiers von Webb III gelang es AEK, die Verteidigung zu verdichten und die andalusischen Angreifer zu stoppen. Lekavicius und James Nunnally nutzten ihre Chancen konsequent und erhöhten den Rückstand. Ibon Navarro musste mit einer Auszeit reagieren, doch die Probleme blieben bestehen. Die Malagueños schienen von ihrer eigenen Passivität gelähmt und konnten den Rückstand kaum abzubauen. Ein Dreier von Kalinoski brachte kurz Hoffnung, doch der AEK ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und baute seine Führung weiter aus. Zur Pause stand es bereits 21:37 für Athen.

Ein hoffnungsschimmer und das endgültige aus
Im dritten Viertel zeigte Unicaja eine Reaktion und versuchte, mit einer verbesserten Verteidigung und einem besseren Ballbesitzspiel zurückzukommen. Sulejmanovic und Barreiro sorgten für neue Hoffnung in der Zone, doch ein Dreier von Bartley hielt die Griechen im Rennen. Ein weiterer Dreier von Kalinoski und ein erfolgreicher Konter sorgten für kurzzeitige Spannung, doch die Wende blieb aus. Gray erhöhte den Rückstand wieder, und ein Airball sowie ein Schrittfehler von Tillie unterstrichen die zunehmende Verzweiflung der Gastgeber. Das Ergebnis von 43:56 vor dem letzten Viertel deutete bereits auf die drohende Niederlage hin.

Die finale enttäuschung
Der Beginn des letzten Viertels brachte die endgültige Bestätigung der Misere. Lekavicius und Brown III erhöhten den Vorsprung auf zehn Punkte, und Perry vergab einen Freiwurf – ein Symbol für die fehlende Durchschlagskraft des Teams. Bartley traf erneut aus der Distanz, und AEK näherte sich der zwanzig Punkte Führung an. Die defensive Passivität von Unicaja war erschreckend, jeder Angriff der Griechen fand ungehindert seinen Weg ins Korb. Balcerowski und Tyson Pérez konnten zwar kurzzeitig etwas Hoffnung wecken, doch es war nur ein Tropfen auf den heißen Stein. AEK feierte den verdienten Sieg mit 65:78 und buchte den Ticket zum Finale gegen Rytas Vilnius. Damit bleibt Spanien erstmals seit 2016 ohne Vertreter im BCL-Finale, ein bitterer Rückschlag für den spanischen Basketball.
