Milan in der torflaute: allegri plantzt angriffsumbruch!
Mailand bebt! Die Rossoneri, einst gefürchtet für ihre offensive Power, stecken in einer alarmierenden Torflaute. Während die Konkurrenz reihenweise das Netz zum Vibrieren bringt, ringen Milans Stürmer um jeden Treffer – und das droht nun den Scudetto-Traum zu begraben.

Alarmstufe rot im angriff: zahlen lügen nicht
Die Fakten sind unerbittlich: 23 Treffer in 31 Spielen – ein mageres Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Top-Klubs in Europa deutlich besser dastehen. Paris Saint-Germain, Lens, Barcelona, Real Madrid und sogar Inter Mailand präsentieren deutlich bessere Quoten. Allein die Nerazzurri konnten 35 Mal einnetzen. Das sagt mehr aus als tausend Phrasen über „Potential“ und „Aufbauarbeit“. Die Wahrheit liegt auf dem grünen Rasen – und dort ist Milan im Moment schwach.
Die Verantwortlichen müssen handeln, und zwar schnell. Die Offensive um Leao, Pulisic, Nkunku, Gimenez und Füllkrug hat bisher nicht geliefert. Leao, der Shootingstar der Vorsaison, kommt ebenfalls nicht mehr an seine frühere Form heran. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Leao mit 9 Toren, Pulisic mit 8, Nkunku mit lediglich 5. Ein Vergleich mit den Top-Teams in Europa zeigt, wie groß der Rückstand ist.
Was Allegri plant: Dreier-Angriff als Rettung?
Trainer Max Allegri scheint sich der Notwendigkeit bewusst zu sein. Nach der jüngsten Pleite gegen Neapel sprach er erstmals von der Möglichkeit, von Beginn an mit einem Dreier-Angriff zu agieren. Eine mutige Entscheidung, die jedoch angesichts der aktuellen Lage durchaus nachvollziehbar ist. Pulisic, der nach seiner Rückkehr von der Nationalmannschaft wieder an seine Form anknüpft, könnte eine wichtige Rolle spielen. Leao hingegen ist noch nicht wieder bei 100 Prozent, was seine Einsatzzeit gegen Udinese einschränken könnte.
Die Entscheidung, ob Gimenez oder Füllkrug als einziger Mittelstürmer in der Startelf stehen, wird von Allegri von der jeweiligen Form abhängen. Nkunku könnte dagegen vorübergehend auf die Außenbahn rücken. Eine taktische Neuausrichtung, die das Spiel des Milan grundlegend verändern könnte. Die Abwehr wird voraussichtlich mit einer Viererkette agieren, wobei die Entscheidung über den rechten Verteidiger noch aussteht. Saelemaekers könnte dabei das Nachsehen haben, doch für den Belgier winkt zumindest ein sonniger Nachmittag am Mailänder Dom.
Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Allegris Plan aufgeht und Milan wieder in die Erfolgsspur zurückkehren kann. Doch eines ist klar: Die Zeit drängt, und die Fans fordern Taten statt Worte.
Die Situation ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Mit der richtigen Einstellung und einer gehörigen Portion Kampfgeist können die Rossoneri noch zeigen, was in ihnen steckt. Ob es für den Scudetto reicht, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Die nächsten Wochen werden entscheidend sein.
