Mexiko schickt 100.000 sicherheitskräfte zur wm 2026

Nach dem Tod des Kartellbosses Nemesio Oseguera Cervantes und einer Gewaltwelle, die den WM-Standort Guadalajara erschütterte, zieht Mexiko jetzt alle Register: 100.000 Polizisten, Soldaten und private Sicherheitskräfte sollen die 13 WM-Spiele im Sommer absichern. Ein Aufgebot, das in der Geschichte des Turniers seinesgleichen sucht.

Guadalajara im fokus: vier spiele, eine stadt unter druck

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Die Armee hatte Oseguera Cervantes, Anführer des berüchtigten Jalisco Nueva Generación-Kartells, am 22. Februar getötet. Was folgte, war kein stiller Rückzug der verbliebenen Strukturen, sondern offene Gewalt. Besonders hart traf es den Bundesstaat Jalisco – genau jenen Staat, dessen Hauptstadt vier WM-Begegnungen ausrichten soll. Ende März stehen dort bereits die WM-Playoffs auf dem Programm. Die Uhr tickt.

Die mexikanische Regierung reagierte mit einer Botschaft, die keine Grauzone lassen soll. Präsidentin Claudia Sheinbaum versicherte persönlich, der Besuch werde für Fans „kein Risiko