Messi gleicht klose-rekord: algerien-spiel voller kontroversen!

Buenos Aires bebte gestern einen Messi-Sturm – und schluckte gleichzeitig einen fragwürdigen Elfmeter-Urteil. Der argentinische Superstar führte sein Team mit einem historischen Dreierpack zum 3:0-Sieg gegen Algerien, doch das Spiel wird vor allem durch eine höchst umstrittene Szene in Erinnerung bleiben, die Messi nicht nur zum Torschützen, sondern auch zum Objekt der Kritik machte.

Schiedsrichter-fehler oder messi-glück?

Schon nach wenigen Minuten zeigte Messi, warum er als einer der größten Fußballer aller Zeiten gilt. Doch die 17. Minute brachte nicht nur den ersten Treffer, sondern auch einen Moment, der für hitzige Debatten sorgte. Im Zweikampf mit Algeriens Kapitän Aissa Mandi stolperte Messi, traf seinen Gegenspieler dann aber mit offener Sohle am Schienbein. Schiedsrichter Szymon Marciniak zögerte, beließ es bei einer verbalen Ermahnung, und auch der VAR blieb passiv. Ex-Schiedsrichter Patrick Ittrich wetterte nach der Partie: „Regeltechnisch ist das eine Rote Karte!“ – ein Urteil, das von vielen Experten geteilt wurde.

Thomas Hitzelsperger, ARD-Experte, brachte es auf den Punkt: „Das ist mindestens eine Gelbe Karte. Da hat er deutlich überzogen.“ Die verpasste Chance auf den Platzverweis wirft ein schlechtes Licht auf die Schiedsrichterleistung und liefert den algerischen Fans reichlich Gesprächsstoff.

Rekordtorschütze mit 38 jahren: messi schreibt geschichte

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Doch Messi ließ sich von der Kontroverse nicht entmutigen. Seine weiteren Treffer in der 60. und 76. Minute festigten den Sieg und katapultierten ihn in die Geschannzeitenbücher. Mit 38 Jahren ist er nun der älteste Spieler, der bei einer WM einen Dreierpack erzielte. Und das ist noch nicht alles: Seine Tore 14, 15 und 16 brachten ihn auf Augenhöhe mit Miroslav Klose, dem ewigen WM-Rekordtorschützen. Kann Messi diesen Rekord im Verlauf des Turniers übertreffen? Die Welt hält den Atem an.

Seine 27. WM-Partie markiert zudem einen weiteren Meilenstein: Messi ist der erste Spieler, der an sechs Weltmeisterschaften teilgenommen hat. Cristiano Ronaldo, sein ewiger Rivale, könnte ihn bei seiner nächsten Teilnahme für Portugal überholen. Doch gestern stand Messi im Rampenlicht – und er nutzte seine Chance, um die Fußballwelt erneut zu begeistern. Es bleibt abzuwarten, ob die Kontroverse um den Zweikampf mit Mandi seinen Ruf nachhaltig trüben wird. Der sportliche Aspekt steht jedoch unbestritten im Vordergrund: Messi hat Geschichte geschrieben – und das mit Stil.