Partey-debatte: kanadas einreiseverbot für ghana-star steht fest

Ein Schock für die ghanaische Nationalmannschaft: Thomas Partey, Schlüsselspieler im Mittelfeld, wird das für die WM-Vorbereitungen benötigte Spiel gegen Panama verpassen. Ein kanadisches Bundesgericht hat am Dienstag den Einspruch Ghanas gegen die Visadenial abgelehnt – eine Entscheidung, die die Reise des Spielers in Frage stellt und das Team vor einem wichtigen Test stellt.

Die rechtlichen hürden für den wm-kandidaten

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Die Ablehnung der Einreisevisas für Partey, der sich derzeit in den Vereinigten Staaten befindet, rührt von den schwerwiegenden Vorwürfen der sexuellen Nötigung her, denen er in Großbritannien angeklagt ist. Er hat sich in allen Fällen unschuldig erklärt, steht aber vor mehreren Gerichtsverhandlungen. Das ghanaische Außenministerium hatte die Entscheidung Kanadas als „autoritär und äußerst ungerecht“ kritisiert und auf die Bedeutung des Spielers für die Mannschaft hingewiesen.

Im Gericht argumentierte Parteys Anwältin, Mackeda Bramwell, dass Kanada als Gastgeber der WM ein „öffentliches Interesse“ daran habe, die „ordnungsgemäße Teilnahme“ von Spielern nationaler Mannschaften zu gewährleisten. Partey selbst betonte, dass er keiner Verurteilung entgegenblicke und stets unschuldig sei. Doch die kanadischen Behörden beharrten darauf, dass ihre Einreiseentscheidungen unabhängig von der WM getroffen würden.

Der Trainer macht sich Sorgen, aber behält die Ruhe Carlos Queiroz, der Trainer Ghanas, äußerte sich zwar nicht direkt zur juristischen Auseinandersetzung, betonte aber, dass sein Team bereit sei. „Wir haben einen klaren Plan. Das ist nicht etwas, womit ich mich befassen muss. Meine Aufgabe ist es, mit den Karten zu spielen, die ich habe“, so Queiroz am Dienstag.

Die Situation wirft einen Schatten auf die Vorbereitung Ghanas auf die WM. Partey wird für das Spiel gegen Portugal am 23. Juni in Massachusetts zur Verfügung stehen, aber die Unsicherheit um seine Reisefähigkeit bleibt bestehen. Die Entscheidung des Gerichts unterstreicht die Komplexität der rechtlichen Rahmenbedingungen für internationale Sportveranstaltungen und die Auswirkungen auf die beteiligten Athleten. Wie sich die Angelegenheit weiterentwickelt, bleibt abzuwarten, aber eines ist klar: Das ghanaische Team muss sich anpassen und seine Strategie entsprechend anpassen.