Mcgregors comeback droht zu platzen – ufc-chef dampft hoffnung ein
11. Juli 2026, International Fight Week – der Kreis soll sich schließen, Conor McGregor zurück im Octagon. Doch Dana White warf nach UFC Seattle eiskaltes Wasser auf dieses Feuer: Kein Vertrag unterschrieben, kein Gegner fixiert, kein Deal.

White nach seattle: „ein sommer-comeback? vielleicht. aber weit weg von fixiert“
Die Promoter-Kasse knarzt. 2026 startete mit schwachen Buyrates, Streaming-Zahlen sinken, Sponsoren drücken auf die Preis-Bremse. McGregor ist der einzige Fighter, der PPV-Verkäufe noch verdoppelt – kein anderer Athlet, kein Champion, kein Rookie. Deshalb plant die UFC die Rückkehr des Irers nicht für UFC 312 in der Weißen Haus-Arena, sondern für die Show, die im gleichen Monat folgt. Dort kann sie die 79,99-Dollar-Marke ziehen, VIP-Pakete an den Mann bringen, die ganze Stadt Las Vegas in grünem Neon erstrahlen lassen.
Max Holloway ist im Gespräch, ein Staredown, der sich seit 2018 schwächt. Holloway, der Interims-Champion, der nie den vollen Thron besteigt, gegen den Mann, der zwei Gürtel gleichzeitg trug und danach nie wieder gewann. Die Geschichte schreibt sich von selbst, doch White blockt: „Wir reden über Juli, aber wir reden nicht über Papier.“
Was ist der Haken? McGregors Knöchel, noch immer nicht 100 %, nach dem Bruch gegen Dustin Poirier. Die USADA-Papiere, die er nie einreichte, weil er außerhalb des Testpools blieb. Und die stille Frage: Will der 37-Jährige wirklich zurück in den Käfig, oder will er nur, dass wir darüber reden? Seine Social-Media-Kanäle glühen: Pad-Work um 5 Uhr morgens, Sparring mit einem ehemaligen Box-Weltmeister, Whiskey-Flasche im Hintergrund. Die Inszenierung läuft, der Vertrag nicht.
Die UFC hat bis Juni Zeit. Dann muss sie den Kampf ankündigen, Tickets drucken, Hotels blockieren. Sonst droht eine Sommer-Blamage. White weiß: Ohne McGregor bleibt die Kasse leer, mit ihm bleibt die Gefahr, dass er wieder abbricht. Die Glocke tickt – und niemand wagt, sie laut werden zu lassen.
