Mbappé zerfetzt madrids fassade: „ich bin nur stürmer nummer vier“

Kylian Mbappé trat nach dem 2:0 gegen Oviedo ans Mikro und schlug das Königreich in Trümmern. „Ich bin voll fit, aber der Trainer erklärte mir, dass ich hinter Mastantuono, Vinícius und Gonzalo die vierte Wahl bin.“ Kein Gerücht, kein Leak – der Superstar selbst lüftete das Tabu. Die Bernabéu-Tribüne antwortete mit Pfiffen, als er in der 69. Minute einlief. Der Kurzurlaub auf Sardinien während seiner Muskelfaserriss-Pause hatte die Wut vorab angefacht.

Arbeloa reagiert irritiert und dementiert öffentlich

Arbeloa reagiert irritiert und dementiert öffentlich

Álvaro Arbeloa saß im Presseraum, zog die Brauen hoch und konterte: „Er hat mich missverstanden. Nach vier Tagen ohne Bankplatz kann niemand starten.“ Gleichzeitig versprach er Mbappé für das Sevilla-Spiel den Stammplatz zurück. Die Erklärung klang wie ein Notverband auf einer offenen Wunde – zu spät, um die Bilder und Zitate noch einzufangen.

Real Madrid spielt seit Wochen keinen Fußball mehr, sondern Poker. Die Saison endet zum zweiten Mal hintereinander ohne Titel, die Kabine dampft. Valverdes Wutausbruch nach dem Celta-Spiel, Casillas’ öffentliche Abfuhr an Mourinho, jetzt der Mbappé-Selfshot. Kein Klub zahlt 150 Mio. Euro Gehalt, damit sein Aushängeschild sich selbst zu Rang vier degradiert.

Paris, Manchester, die Scheich- und Scheich-Clubs lauschen bereits. PSG hält Kontakt warm, City und United liegen im Sprint. Die Königlichen müssen liefern – oder den nächsten Superstar verlieren, bevor er je wirklich ankam. Am Sonntag gegen Sevilla wird Mbappé von Anfang an ran. Dann zeigt sich, ob Arbeloa ihn wirklich wieder zur Nummer eins erhebt – oder ob die Worte nur ein Rettungsversuch waren, während das Haus brennt.