Celtic krönt sich zum meister – dramatisches finale mit last-minute-toren!
Glasgow – Ein Krimi geht zu Ende: Celtic Glasgow hat sich am letzten Spieltag der schottischen Premiership die Meisterschaft vor den Augen von Kult-Fan Rod Stewart gesichert. Der Sieg gegen Heart of Midlothian war alles andere als ein Selbstläufer und wurde erst in den allerletzten Sekunden perfekt gemacht. Ein Sieg, der die Dominanz der Glasgower in den letzten Jahren untermauert.
Schwolow patzt, maeda entscheidet
Die Hearts, angeführt vom deutschen Torhüter Alexander Schwolow, hatten lange Zeit die Möglichkeit, Celtic von der Tabellenführung zu verdrängen. Lawrence Shakland brachte die Gäste in Führung, doch Arne Engels gelang es, den Rückstand durch einen Handelfmeter auszugleichen. Ein Elfmeter, bei dem Schwolow die Ecke zwar geahnt hatte, der Ball aber unglücklich unter seinem Körper durchrutschte. Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einer nervenaufreibenden Abwehrschlacht, in der beide Teams Chancen vergaben. Kelechi Iheanacho traf für Celtic nur das Aluminium, während Schwolow einen weiteren Schuss auf die Latte lenkte.
Doch dann kam Daizen Maeda. Sein Treffer, der nach längerer Videoüberprüfung anerkannt wurde, brachte Celtic in Führung. Und als wäre das noch nicht genug, gelang Callum Osmand in der Nachspielzeit das 3:1, nachdem Schwolow sich weit vor sein Tor begeben hatte. Ein dramatischer Moment, der die Meisterschaft für Celtic besiegelte.

Rekordmeister celtic setzt sich durch
Mit dem 56. Liga-Titel setzt Celtic seine beeindruckende Erfolgsserie fort und übertrifft damit Lokalrivale Rangers, der 55 Titel aufweist. Es ist bereits die vierte Meisterschaft in Serie und die 13. in den letzten 14 Jahren. Ein bemerkenswertes Zeichen von Kontinuität und Stärke im schottischen Fußball. Die Hearts, die bereits 1965 und 1986 die Meisterschaft am letzten Spieltag verpassten, müssen sich erneut geschlagen geben.
Die Leistung von Schwolow, der zwar immer wieder Glanzleistungen zeigte, am Ende aber auch entscheidende Fehler zuließ, wird sicherlich diskutiert werden. Celtic hingegen kann sich auf eine herausragende Saison zurückblicken, in der sie ihre Position als unangefochtene Nummer eins im schottischen Fußball verteidigt haben. Die Meisterschaft ist ein Beweis für die taktische Brillanz von Teammanager Martin O’Neill und die unbändige Leidenschaft seiner Mannschaft.
