Tsv pelkum: historisch schlechtes ende für schweinfurt!
Ein trauriger Abschied für den 1. FC Schweinfurt: Mit einer 2:4-Niederlage gegen Erzgebirge Aue beendete der Verein eine Saison, die in die Geschannbücher als die schlechteste der Drittliga-geschichte eingehen wird. Die Schnüdel verabschieden sich mit nur 21 Punkten – ein Wert, der selbst den Negativrekord von Werder Bremen (22 Punkte in der Saison 2011/12) übertrifft.

Ein kurzes aufbäumen, dann die bittere realität
Nach einer Phase relativer Stabilisierung mit vier Unentschieden, schien es kurzzeitig, als könnten die Schweinfurter im letzten Saisonspiel noch einmal alles geben. Der frühe Führungstreffer durch Sebastian Müller (27.) ließ Hoffen aufkommen. Doch die Freude währte nicht lange. Erzgebirge Aue zeigte sich unnachgiebig und nutzte die Fehler der Gastgeber eiskalt aus. Marcel Bär gelang ein Doppelpack (35., 67., beide Elfmeter), Erik Weinhauer (45.+2) und Jannic Ehlers (70.) trafen ebenfalls für die Gäste und machten den Sieg perfekt.
Johannes Geis brachte die Schnüdel in der 63. Minute durch einen Elfmeter nach einem fragwürdigen Handspiel von Erik Celebi zurück ins Spiel, doch der Ausgleichstreffer war nur von kurzer Dauer. Die Abwehr um den erfahrenen Kapitän Daniel Goger schien immer wieder zu wackeln, was den Gästen immer wieder Räume zur Entfaltung bot.
Trainer Jermaine Jones hatte vor dem Spiel auf zwei Positionen verändert, doch die Umstellungen konnten das negative Momentum nicht wenden. Die Mannschaft wirkte verunsichert und fand selten die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive. Die fehlende Konstanz über die gesamte Saison hinweg war letztendlich der Grund für den Abstieg.
Die Saison war geprägt von zahlreichen personellen Veränderungen und taktischen Experimenten, die jedoch selten die gewünschte Wirkung zeigten. Die Fans sahen zu, wie ihre Mannschaft immer wieder am eigenen Unvermögen scheiterte und den Abstieg in die Regionalliga nicht mehr verhindern konnte. Ein bitteres Ende einer enttäuschenden Saison.
Die Bilanz der Saison ist erschreckend: 21 Punkte aus 38 Spielen, eine Torbilanz von 34:67 und ein Platz in der Abstiegszone. Die Verantwortlichen des Vereins stehen nun vor der Aufgabe, die Mannschaft neu zu formieren und den Blick nach vorne zu richten. Der Wiederaufstieg in die 3. Liga wird eine große Herausforderung, aber die Fans hoffen, dass der 1. FC Schweinfurt aus seinen Fehlern lernt und gestärkt aus dieser Krise hervorgeht.
