Celtic krönt sich zum neuen schottischen rekordmeister – dramatisches finale!

Glasgow – Ein Fußballabend für die Ewigkeit: Celtic Glasgow hat sich am letzten Spieltag der schottischen Meisterschaft in einem packenden Duell gegen Heart of Midlothian die Tabellenführung erkämpft und damit den 56. Liga-Titel gefeiert. Damit übertraf Celtic den Lokalrivalen Rangers und stellte einen neuen schottischen Rekord auf.

Die entscheidung in den schlussminuten

Das Spiel im Celtic Park war ein Nervenspiel bis zur letzten Sekunde. Heart of Midlothian, angeführt vom deutschen Torhüter Alexander Schwolow, ging durch einen Treffer von Lawrence Shakland früh in Führung (43.). Doch Celtic antwortete schnell durch Arne Engels, der einen Handelfmeter sicher verwandelte (45.+4). Schwolow hatte dabei keine Chance, der Ball rutschte ihm unter den Händen durch – ein entscheidender Moment im Spiel.

Die zweite Halbzeit gehörte dann Celtic, obwohl die Hearts alles gaben, um den Ausgleich zu erzielen. Kelechi Iheanacho traf zwar den Pfosten (79.), doch kurz darauf lenkte Schwolow einen Schuss von Benjamin Nygren über die Latte (80.). Der entscheidende Wendepunkt kam in der 87. Minute, als Daizen Maeda nach längerer Videoüberprüfung zum 2:1 traf. Und dann, in der Nachspielzeit (90.+8), war es Callum Osmand, der den Ball ins leere Tor der Hearts schob und die Meisterschaft für Celtic besiegelte.

Rekordmeister celtic setzt sich durch

Rekordmeister celtic setzt sich durch

Mit einem 3:1-Sieg sicherte sich Celtic Glasgow die Meisterschaft und übertraf damit den Lokalrivalen Rangers, der 55 Titel aufweist. Celtic feiert damit die vierte Meisterschaft in Serie und die 13. in den vergangenen 14 Jahren. Vor den Augen des Celtic-Fans Rod Stewart war es ein Abend, der in die Geschichte eingehen wird.

Die Hearts hatten bereits in der Vergangenheit am letzten Spieltag die Meisterschaft verpasst. Der letzte schottische Meister, der nicht Celtic oder Rangers hieß, war der FC Aberdeen im Jahr 1985. Doch Celtic hat bewiesen, dass es auch in Schottland eine Mannschaft geben kann, die die Dominanz der beiden großen Klubs durchbricht – zumindest für eine Weile.

Alexander Schwolow und Heart of Midlothian müssen sich mit einem bitteren Verlierer-Pokal begnügen. Die Enttäuschung ist groß, aber die Saison war dennoch bemerkenswert. Celtic hingegen kann feiern – ein neuer Rekord, eine neue Ära.