Mastantuono: madrids talent-desaster droht!
Ein Hoffnungsträger, gezeichnet von Enttäuschung. Franco Mastantuono, der junge Stürmer aus Argentinien, ist in Madrid zum Gescheiterten verdammt, wenn sich nicht schnell etwas ändert. Seine Ankunft war umwoben von großen Erwartungen, doch nach acht Monaten ist von dem einst so vielversprechenden Offensivspieler kaum noch etwas zu sehen – ein Muster, das den Fußball oft wiederholt.

Der traum von madrid zerplatzt
Mastantuono kam mit dem Versprechen, seine beste Version zu zeigen. Ein kühner Spruch für einen 18-Jährigen, der in Argentinien bereits für River Plate begeisterte. Doch diese Version hat sich in der spanischen Hauptstadt bisher nicht materialisiert. Seine Einsatzzeiten schwinden, und mit ihnen seine Chancen, sich im weißen Trikot zu behaupten. Es ist ein Stillstand, der alarmierend wirkt.
Gegen Alavés bot er ein erschreckendes Bild. Keine Torschüsse, keine Vorlagen, keine entscheidenden Pässe – ein Spiel ohne jeglichen Einfluss. Das Problem liegt nicht nur in der Konkurrenz, sondern auch in der fehlenden Konstanz. Ein junger Spieler darf Fehler machen, aber Mastantuonos Auftritte wirken oft uninspiriert und kraftlos.
Die fehlende Sicherheit ist offensichtlich. Seine Bilanz von 30 Spielen, drei Toren und einer Vorlage spiegelt die Intermittanz seiner Leistungen wider. In den entscheidenden Champions-League-Duellen gegen City und Bayern war er bestenfalls Zuschauer, mit nur 15 Minuten Einsatzzeit insgesamt. Viel zu wenig, um sich zu empfehlen, viel zu wenig, um gefordert zu werden.
Der Fall Mastantuono erinnert schmerzhaft an Endrick, der ebenfalls in seinem ersten Jahr in Madrid in einer starren Rotation festsaß. Auch sein Weg führte über einen Umweg, bevor er seine wahre Stärke entfalten konnte. Der brasilianische Angreifer ist mittlerweile beim französischen Verein Lyon angekommen und hat dort bereits 14 Treffer erzielt – ein deutliches Zeichen dafür, dass er den richtigen Schritt gewählt hat.
Im Bernabéu ist man sich des Talents von Mastantuono bewusst, aber die Erkenntnis reift, dass er möglicherweise einen Zwischenschritt benötigt. Ein Verein, in dem er regelmäßig spielen und sich ohne den immensen Druck der Königlichen entwickeln kann. Ein Szenario, das schon vielen jungen Spielern zum Erfolg verholfen hat.
Die Entscheidung liegt bei Mastantuono selbst: kämpft er um seinen Platz in Madrid, oder sucht er sein Glück woanders? Die Verantwortlichen des Clubs halten die Augen offen und erwägen ernsthaft, ihn ziehen zu lassen, um ihm eine Chance auf eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Ein schmerzlicher Abschied vielleicht, aber im Dienste des jungen Spielers – und wer weiß, vielleicht kehrt er eines Tages als gestandener Star zurück.
