Massenstart-chaos in kontiolahti: voigt und jeanmonnot knallen ineinander – doch beide stehen wieder auf

Zwei Top-Athletinnen, ein Schwung, ein Knall. Beim Biathlon-Weltcup in Kontiolahti rasten Vanessa Voigt und Lou Jeanmonnot in der ersten Runde ineinander – ein Crash, der die Zuschauer aufschreien ließ.

Die Szene war schneller als jede Bild-für-Bild-Analyse. Voigt, in der Mitte des Favoritenfeldes gedrängt, wollte Maren Kirkeeide ausweichen, zog nach links – und traf genau die Französin, die in diesem Moment keine Chance hatte auszuweichen. Beide gingen zu Boden, die Ski flogen, die Stöcke segelten. Doch was wie ein Saison-Aus aussah, wurde zur kleinen Heldengeschichte.

Sven fischer liefert die erklärung im zdf

Sven fischer liefert die erklärung im zdf

„Voigt versucht, sich schmal zu machen, das klappt nicht, Jeanmonnon hat keinen Platz mehr – Kontakt unvermeidbar“, analysierte Sven Fischer live. Die Wiederholung bestätigte: kein Foul, nur Millimeterarbeit auf Eis. Beide Athletinnen rollten sich ab, sprangen innerhalb von fünf Sekunden wieder auf die Bretter und jagten dem Feld hinterher.

Der Verlust: zehn bis fifzehn Plätze. Der Gewinn: keine Verletzung, keine Strafzeit, kein Krimi. Beim ersten Liegendschießen schossen Voigt und Jeanmonnot danach souverän null Fehler – ein Lehrstück in Frustrationsbewältigung. Die Französin schaffte es noch in die Punkteränge, Voigt landete knapp dahinter. Beide quittierten den Vorfall mit einem Handschlag im Ziel, bevor sie sich in die Mixed-Zone schlängelten.

Die Botschaft des Tages: Ein Sturz ist nicht gleich Kniefall. Wer schnell aufsteht, verliert nur Meter, keine Saison.