Barça plantst osimhen-coup: lewy-nachfolger soll 75-mio-sensation werden

Der FC Barcelona schlägt zu – und zwar in Turin. Nach dem 1:0-Siegtreffer von Victor Osimhen gegen Juve in der Champions League sitzen Joan Laporta und Deco nicht mehr nur in der Loge, sondern am Zeichenbrett. Der Nigerianer ist laut „The Athletic“ auf dem Wunschzettel des Sportdirektors gelandet, nachdem Harry Kane und Julián Álvarez ihre Wechsel-Aussteiger wetzen.

Lewandowski zieht sich zurück – barça zieht die kreditlinie

Robert Lewandowski wird 37, sein Vertrag läuft 2027 aus, doch schon im Sommer 2026 will der Klub die Reißleine ziehen. Die Liga hob die Gehaltsobergrenze um 82 Millionen Euro an – ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass Geld fließen darf. 75 Millionen Ablöse für Osimhen? Machbar, wenn auch schmerzhaft. Die Türkei verlangt die volle Summe, die Gala 2019 für den Wolfsburger Transfer nach Neapel kassierte.

Deco ist Fan der Nummer neun, die in 25 Pflichtspielen 17 Tore und sechs Vorlagen schrieb. Die Zahlen sind laut, doch das Gehalt schreit lauter: 15 Millionen Euro netto pro Jahr. Ein Betrag, der in Barcelona traditionell eher für Ampelkreuzungen als für Gehaltstabellen reserviert ist. Aber die neue Finanzspritze macht’s möglich – und der Präsident ist entspannt wie selten.

Bayern lehnt ab – barça nickt heimlich

Bayern lehnt ab – barça nickt heimlich

Während die Münchner „Bayern Insider“-Podcasts beteuern, „genervt“ von Osimhen-Gerüchten zu sein, nutzt Barça die Abwehrreaktion aus. Kein Interesse der Bayern bedeutet: kein Bieterwettbewerb, keine Preistreiberei. Einzig Paris schielt noch, doch der PSG-Kader quillt bereits über von Superstars. In Barcelona hingegen ist Platz – und ein Psychologe, der Lewandowski in die Coaching-Rolle führt, während Osimhen das Tor trifft.

Laporta ließ sich in „Mundo Deportivo“ zitieren: „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Trainer, und unser sportliches Projekt ist klar: Flick auf der Trainerbank und Deco in den Büros.“ Übersetzt: Der Trainer behält das Zepter, der Sportdirektor den Scheckbuchhalter. Osimhen selbst? Der schwieg nach dem Juve-Treffer nur kurz: „Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt.“ Katalanisch für: „Lasst die Angebote rollen.“

Der Countdown läuft. Wenn Barça im Mai die Meistersüre feiert und im Juni das Champions-League-Finale erreicht, könnte der nächste Knall schon gebucht sein. Dann nicht in Istanbul, sondern am Bosporus der Emotionen: Camp Nou. 75 Millionen? Eine Zahl, die in Barcelona schon für Coutinho fiel – und diesmal für einen Stürmer, der Tore schießt statt Schulden.