Markelle fultz kassiert kanada-deal - letzte rufe aus der nba

Markelle Fultz ist zurück - zumindest auf dem Papier. Die Toronto Raptors sicherten sich die G-League-Rechte am ehemaligen Nummer-1-Pick, ein NBA-Vertrag ist aber noch in Reichweite. Für den 26-Jährigen könnte das eine letzte Chance sein, sich in der besten Liga der Welt zu beweisen.

Fultz unterschreibt bei raptors 905 - nba-platz offen

Nach einem Sommer voller Absagen bahnt sich für Fultz ein verspätetes Comeback an. Die Raptors 905, das Farmteam der Kanadier, haben den Guard unter Vertrag genommen. Die Botschaft ist klar: Zeig uns, dass du noch kannst. Denn Toronto hat einen freien Platz im Kader - und der ist heiß begehrt.

Die Zahlen aus der Vorsaison sind ernüchternd: 2,9 Punkte, 1,3 Assists in 21 Spielen für Sacramento. Doch genau diese Statistik ist der Grund, warum Fultz nun in Mississauga statt in Sacramento trainiert. Die Raptors wollen nicht nur Talent, sie wollen Charakter - und jemanden, der bereit ist, sich neu zu erfinden.

Orlando war seine beste Zeit, aber auch dort blieb er ein Rollenspieler. Die Schulterverletzung, die seinen Wurf zerstörte, ist Geschichte. Geblieben ist ein Athlet mit Basketball-IQ und einer Vorstellung davon, wie schnell es gehen kann. 255 NBA-Einsätze, aber kein einziger, der ihn unsterblich machte.

Luxussteuer zwingt raptors zum zögern

Luxussteuer zwingt raptors zum zögern

Doch es gibt einen Hacken: Toronto tanzt auf der Luxussteuer-Grenze. Die Raptors werden den letzten Kaderplatz erst Mitte März besetten, um unter dem Salary Cap zu bleiben. Fultz muss also warten - und in der G-League liefern. Ein Druck, der ihn entweder zermalmt oder wieder auferstehen lässt.

Lester Quinones, Ex-Warriors-Guard, ist sein Konkurrent. Beide kennen die Regel: Wer zuerst glänzt, bekommt den Zuschlag. Fultz hat nichts mehr zu verlieren - und das macht ihn gefährlich. Die Raptors wissen: Manchmal reicht eine gute Woche, um eine Karriere zu retten.

Die Uhr tickt. In zwei Monaten entscheidet sich, ob Fultz zurück in die NBA darf oder für immer in der Development League verschwindet. Die Liga schaut hin - nicht aus Mitgefühl, sondern aus purer Neugier. Denn jeder liebt ein Comeback. Nur muss man es sich erst einmal verdienen.