Magic kämpfen um playoff-hoffnungen: direkter vergleich macht es schwer!

Orlando – Die Orlando Magic stehen kurz vor dem Ende der regulären NBA-Saison und die Playoff-Hoffnungen hängen am seidenen Faden. Drei Spiele entscheiden noch über den Einzug oder das bittere Ausscheiden im Play-In-Turnier. Doch neben einem schwierigen Restprogramm lastet ein weiteres Problem auf den Schultern von Franz Wagner und seinen Teamkollegen: Der direkte Vergleich gegen die Konkurrenz sieht alles andere als rosig aus.

Ein duell der nerven: vier teams im kampf um die letzten playoff-plätze

Von den Rängen fünf bis zehn ist in der Eastern Conference noch alles möglich. Während Atlanta aufgrund ihrer starken Leistungen als unrealistischer Rivale gilt, konzentriert sich der Kampf auf ein Quartett aus Toronto Raptors, Philadelphia 76ers und Charlotte Hornets. Die Magic haben zuletzt durch drei Siege in Folge wieder etwas Schwung generiert, doch die Ausgangslage bleibt angespannt.

Das Restprogramm der Magic ist keineswegs einfach. Mit Partien gegen die Boston Celtics und die Minnesota Timberwolves müssen sie sich zwei Top-6-Teams stellen. Einziger Lichtblick: Die Chicago Bulls befinden sich aktuell in einer Krise. Laut tankathon.com haben die Magic das achtschwerste Restprogramm der Liga vor sich – eine zusätzliche Belastung in dieser entscheidenden Phase.

Die Konkurrenz schläft nicht: Während Charlotte mit dem deutlichsten Brocken zu kämpfen hat, können Toronto und Philadelphia etwas entspannter in die letzten Spiele gehen. Die Hornets um LaMelo Ball haben das schwierigste Restprogramm überhaupt, was ihren eigenen Playoff-Ambitionen nicht gerade zuträglich ist.

Der fluch des direktvergleichs: orlando hat das nachsehen

Der fluch des direktvergleichs: orlando hat das nachsehen

Das größte Problem für Orlando ist jedoch der direkte Vergleich. Gegen die Raptors verloren die Magic alle drei Begegnungen der laufenden Saison (1-2). Auch gegen die Hornets deutet wenig Gutes an (1-3). Nur im Duell mit den 76ers konnte ein Remis erzielt werden (2-2). Und hier liegt das Dilemma: Bei Punktgleichheit am Saisonende wird der direkte Vergleich entscheidend. In jeder möglichen Konstellation – ob Vierer-, Dreier- oder Zweiervergleich – zieht Orlando den Kürzeren. Das macht die direkte Playoff-Qualifikation zu einer extrem schwierigen Aufgabe.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Orlando Magic müssen sich in den letzten Spielen nicht nur gegen starke Gegner behaupten, sondern auch die Vergangenheit vergessen und eine bessere Bilanz als Toronto, Philadelphia und Charlotte aufweisen. Die Hoffnung ruht auf einer starken Leistung in den verbleibenden Spielen, denn eine Trendwende im Direktvergleich ist ausgeschlossen.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Magic die Herausforderung meistern und sich doch noch ein Ticket für die Playoffs sichern können. Die Wagner-Brüder und das gesamte Team stehen vor einer Zerreißprobe, bei der jeder Punkt zählt.