Lyon im finale! brand schießt franzosen zum champions-league-triumph
Lyon hat sich überraschend deutlich für das Finale der UEFA Women’s Champions League qualifiziert. Mit einem 3:1-Sieg gegen Arsenal London sicherten sich die Französinnen den Einzug ins Endspiel, in dem sie entweder dem FC Barcelona oder dem FC Bayern München gegenüberstehen werden.

Jule brand glänzt im entscheidenden moment
Das Rückspiel war ein packendes Duell, in dem Lyon von Beginn an die Initiative ergriff. Nach einem frühen Führungstreffer durch Melvine Renard erhöhte Melchie Dumornay noch vor der Pause auf 2:0. Arsenal zeigte zwar Moral und verkürzte durch Stina Blackstenius zum 2:1, doch Jule Brand machte die Entscheidung in der 88. Minute mit dem 3:1 perfekt. Der Treffer war nicht nur ein Glücksfall, sondern die logische Konsequenz eines starken Auftritts der deutschen Nationalspielerin, die im Sommer vom VfL Wolfsburg zu Olympique Lyon wechselte.
„Wir haben ein sehr gutes Spiel gegen eines der besten Teams der Welt gezeigt“, freute sich Lyon-Trainer Jonatan Giráldez nach dem Spiel. „Die Spielerinnen haben Großartiges geleistet, und für mich ist es einfach fantastisch, erneut in einem Finale dabei zu sein.“ Die Freude ist verständlich, denn Lyon hat eine beeindruckende Bilanz in der Champions League vorzuweisen und will nun erneut den Titel holen.
Was niemand so recht bemerkt hat: Die Rückkehr von Selma Bacha und Melchie Dumornay in die Startelf war ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Lyon. Die beiden Weltklassespielerinnen brachten frischen Wind ins Spiel und sorgten für mehr Stabilität im Mittelfeld. Arsenal-Trainer Renée Slegers räumte ein: „OL Lyonnes hat heute eine Schippe draufgelegt. Sie waren sehr stark ins Spiel gekommen.“
Arsenal hatte im Hinspiel noch mit 1:2 die Nase vorn, doch im Rückspiel konnten sie dem druckvollen Spiel von Lyon kaum etwas entgegenhalten. Die Gunners müssen sich nun auf die nächste Saison konzentrieren, während Lyon mit großem Selbstvertrauen auf das Finale blickt.
Die Liga scheint für Lyon bereits in der Tasche zu sein. 57 Punkte aus 21 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Doch das eigentliche Ziel ist die erneute Königsklasse – und der Triumph darin.
