Lichtsteiner: juventus-liebe stärker als inter-lockrufe

Stephan Lichtsteiner hat eine klare Ansage gemacht: Ein Wechsel zu Inter Mailand wäre für ihn undenkbar gewesen. Der ehemalige Schweizer Nationalspieler, der seit Januar als Trainer des FC Basel tätig ist, schliesst einen solchen Schritt kategorisch aus – aus purer Liebe zu Juventus Turin.

Die unzerbrechliche bindung zu juventus

Die unzerbrechliche bindung zu juventus

Die Gazzetta dello Sport konfrontierte den 42-Jährigen mit der Frage, ob er sich vorstellen könnte, für den Mailänder Erzrivalen zu spielen. Lichtsteiners Antwort lässt keine Zweifel: „Ich wäre niemals zu Inter gegangen. Das wäre ein Verrat gewesen. Ich habe Juventus zu sehr geliebt, um zu einem anderen italienischen Verein zu wechseln. Tatsächlich liebe ich sie immer noch.“ Diese Worte zeigen die tiefe emotionale Bindung, die der ehemalige Rechtsverteidiger zu den Bianconeri hegt.

Während seiner siebenjährigen Amtszeit bei Juventus Turin, zwischen 2011 und 2018, feierte Lichtsteiner unzählige Erfolge. Sieben Meistertitel, zahlreiche Coppa Italia Siege und erreichte sogar das Champions-League-Finale. Seine Leistungen trugen massgeblich zu dieser goldenen Ära des Vereins bei. Die Frage, ob er je eine Trainerkarriere in Italien in Betracht ziehen würde, bleibt offen, doch seine aktuelle Konzentration liegt klar auf der Entwicklung seiner jungen Spieler beim FC Basel.

Der FC Basel, unter seiner Leitung, kämpft aktuell darum, sich in der Schweizer Liga zu etablieren. Obwohl seine Trainerlaufbahn noch in den Kinderschuhen steckt, zeigt Lichtsteiner bereits ein bemerkenswertes Gespür für den Fussball. Die Vergangenheit lässt er hinter sich, blickt aber stets mit Respekt und Dankbarkeit auf seine Zeit in Turin zurück – eine Liebe, die offenbar stärker ist als jeder finanzielle Anreiz oder sportliche Herausforderung.