Libertadores 2026: kolumbianische klubs am abgrund – kann ein wunder geschehen?
Die Copa Libertadores 2026 hat für die kolumbianische Fußballszene einen denkbar schlechten Start hingelegt. Nach einer ersten Runde ohne einzigen Sieg der Vertreter aus dem Land droht nun die bittere Erkenntnis: Die kommenden Partien sind bereits jetzt existenzielle Schlachten. Die Chance auf die “Ewige Ehre” schwindet zusehends.
Ein desaströser auftakt – was schief lief
Die Enttäuschung ist groß. Junior verlor vor heimischem Publikum gegen den Serienmeister Palmeiras, Santa Fe musste sich Peñarol in einem dramatischen Spielgeschlagen geben, Medellín patzte bei Estudiantes, und Tolima konnte im ersten Anlauf nicht überzeugen. Die Bilanz ist eindeutig: Ein sofortiger Umbruch ist nötig, um nicht frühzeitig aus dem Wettbewerb ausszuscheiden.

Die kommenden herausforderungen – ein blick auf die zweite runde
Die nächste Runde stellt die kolumbianischen Mannschaften vor gewaltige Aufgaben. Jeder Punkt ist jetzt Gold wert, und die Spieler müssen sich auf eine Woche maximaler Anstrengung einstellen. Die Spiele werden in den legendären Arenen des Kontinents ausgetragen, was den Druck zusätzlich erhöht.
Deportes Tolima gegen Nacional (URU): Am Dienstag trifft Tolima auswärts auf Nacional. Das Spiel in Montevideo ist essentiell, um den Anschluss an Universitario im Gruppe B nicht zu verlieren. Die Defensive muss nun Stabilität zeigen.
Junior de Barranquilla gegen Cerro Porteño: Junior reist verletzte nach Asunción, wo sie gegen Cerro Porteño antreten. Ein Punktgewinn wäre für die Barranquillaner unerlässlich, um ihre Chancen im Gruppe F zu wahren. Carlos Bacca wird den entscheidenden Unterschied machen müssen.
Independiente Santa Fe gegen Corinthians: Die schwerste Aufgabe der Runde wartet auf Santa Fe, das in São Paulo gegen Corinthians antritt. Die Taktische Flexibilität und Kampfgeist müssen stimmen, da der Gruppe E extrem umkämpft ist. Ein negatives Ergebnis würde die Ambitionen von Santa Fe ernsthaft gefährden.
Independiente Medellín gegen Flamengo: Medellín schließt die Runde mit einem Auswärtsspiel im Maracanã gegen den amtierenden Champion Flamengo ab. Das wird eine echte Bewährungsprobe. Ein intelligentes Spiel und ein Quäntchen Glück sind notwendig, um im Gruppe A zu punkten, wo Estudiantes bereits die Nase vorn hat.
Die komplette Spielpaarung der zweiten Runde:
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- Cerro Porteño vs. Junior | 17:00 Uhr n
- Estudiantes DLP vs. Cusco FC | 17:00 Uhr peruanische Zeit n
- Nacional vs. Tolima | 17:00 Uhr peruanische Zeit n
- Boca Juniors vs. Barcelona SC | 19:00 Uhr peruanische Zeit n
- Bolívar vs. La Guaira | 19:00 Uhr peruanische Zeit n
- LDU de Quito vs. Mirassol | 21:00 Uhr peruanische Zeit n
- Universitario vs. Coquimbo | 21:00 Uhr n
- Cruzeiro vs. Universidad Católica | 17:00 Uhr peruanische Zeit n
- Libertad vs. Rosario Central | 17:00 Uhr peruanische Zeit n
- Corinthians vs. Independiente Santa Fe | 19:30 Uhr peruanische Zeit n
- Fluminense vs. Independiente Rivadavia | 19:30 Uhr peruanische Zeit n
- Independiente del Valle vs. Universidad Central | 21:00 Uhr peruanische Zeit n
- Lanús vs. Always Ready | 17:00 Uhr peruanische Zeit n
- Palmeiras vs. Sporting Cristal | 17:00 Uhr peruanische Zeit n
- Flamengo vs. Independiente Medellín | 19:30 Uhr peruanische Zeit n
- Peñarol vs. Platense | 19:30 Uhr peruanische Zeit n

Die chance auf eine wende?
Die Ausgangslage ist schwierig, aber nicht hoffnungslos. Mit Kampfgeist, taktischer Klugheit und einer Prise Glück können die kolumbianischen Mannschaften noch in den Wettbewerb eingreifen. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Träume von “La Gloria Eterna” noch lebendig sind. Die Fans dürfen gespannt sein, ob ihre Teams die Herausforderung meistern.
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