Leverkusen zittert sich zum 1:0 gegen jena und rutscht auf platz fünf

Katharina Piljic traf in der 19. Minute per sehenswerter Distanztechnik, doch der Rest war pure Mühsal: Bayer Leverkusen hat das Schlusslicht Carl Zeiss Jena nur mit viel Glück und noch mehr Herzblut 1:0 besiegt und damit die Mini-Krise der vergangenen beiden Niederlagen gestoppt.

Leverkusen dominiert, vergibt, zittert

Leverkusen dominiert, vergibt, zittert

Die Werkself legte los wie ein Presslufthammer: Zdebel scheiterte schon nach 180 Sekunden, Kramer setzte zwei Kopfbälle knapp daneben. Die Führung fiel dennoch verdient, als Piljic aus 16 Metern den Ball wie angekettet oben rechts versenkte. Doch statt den Sack zuzumachen, verpasste Mickenhagen zweimal das 2:0 aus kurzer Distanz – ein verpasstes Eigentor der späten Entscheidung.

Jena, Tabellenletzter mit nur zehn Zählern, wechselte zur Pause doppelt durch und plötzlich roch es nach Punkte-Abstauber. Tietz zog aus 30 Metern ab, Borggräfe flog, Bonsu köpfte – die Gäste hatten mehr vom Spiel, als ihnen die Tabelle zutraut. Die letzten zehn Minuten verbrachte Leverkusen tief in der eigenen Hälfte, Nelly Juckels Direktabnehmer rauschte knapp drüber.

Am Ende zählen drei Punkte, nicht die Spielanalyse. Leverkusen springt auf Rang fünf, Jena bleibt Letzter und muss am Freitag gegen RB Leipzig erneut ans Abgrund-Reifen. Die Leverkusenerinnen haben eine Woche Pause, ehe sie am 30. März in Hamburg den nächsten Schritt Richtung internationale Plätze wagen. Die Zahlen lügen nicht: 21 Spiele, 10 Punkte – Jena droht die Amtszeit in der Bundesliga wie ein langsames Auslaufmodell.