Lausitzer füchse stolpern erneut: kassel huskies auf dem weg ins halbfinale

Die Lausitzer Füchse stehen mit dem Rücken zur Wand. Nach dem 1:2 gegen die Kassel Huskies liegt die Mannschaft aus Weißwasser in der Viertelfinal-Serie mit 0:2 zurück – und die Luft wird dünner.

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Die Halle in Weißwasser kochte, aber die Füchse fanden kein Rezept. Nach einem torlosen ersten Drittel schlugen die Gäste aus Hessen in der 24. Minute zu: Bode Wilde traf zum 1:0 für Kassel. Die Lausitzer antworteten mit Druck, aber Chancen blieben ungenutzt. John Broda glich zwar in der 45. Minute aus, doch Hunter Garlent nutzte nur sieben Minuten später einen Fehler in der Defensive der Füchse zum 2:1. Trotz sechstem Feldspieler in der Schlussphase blieb der Ausgleich aus.

Das Heimteam war spielbestimmend, aber ineffizient. Kassels Keeper Philipp Maurer entschärfte 31 Schüsse, viele davon aus kurzer Distanz. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Die Füchse dominierten das Spiel, aber nicht das Ergebnis. „Wir haben alles reingeworfen, aber es reicht nicht“, sagte ein sichtlich enttäuschter Kapitän nach dem Spiel.

Nun droht das 0:3 – und das aus

Nun droht das 0:3 – und das aus

Das nächste Spiel findet am Sonntag in Kassel statt. Für die Lausitzer Füchse wird es zur Zitterpartie. In der DEL2 sind Comebacks nach einem 0:2-Rückstand selten – nur zwei Teams schafften in den letzten zehn Jahren den Sprung ins Halbfinale nach einem solchen Start. Die Huskies hingen zuletzt ihre Serie aus und sind auf dem besten Weg, erstmals seit 2023 wieder in die Runde der letzten Vier einzuziehen.

Die Füchse müssen jetzt umschalten. Trainer Jonas Wagenknecht kündigte taktische Veränderungen an: „Wir werden aggressiver ins Mitteldrittel starten, weniger Räume zulassen und vor allem unsere Chancen nutzen.“ Ob das reicht, ist offen. Die Fans in Weißwasser hoffen auf ein Wunder – oder zumindest auf ein Spiel drei, das wieder Heimrecht bringt.