Wm 2026: biermassen, rekorde und trainer-entscheidungen!
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika hat bereits erste, beeindruckende Zahlen hervorgebracht – und einige überraschende Entwicklungen. Neben einem neuen Torrekord sorgen auch die Verbrauchsstatistiken für Gesprächsstoff, während Trainer bereits über ihre Zukunft nachdenken.
Rekord-torfestival und fan-ekstase
Die Vorrunde der WM 2026 präsentiert eine beeindruckende Bilanz: 4.644.549 Zuschauer strömten in die Stadien, um 72 Spiele zu verfolgen. Das Ergebnis: 215 Treffer – ein neuer Rekord! Das entspricht einem Durchschnitt von rund drei Toren pro Partie. Im Vergleich dazu fielen bei der WM 2022 in Katar nur 172 Tore in 64 Spielen.
Doch nicht nur auf dem Platz wurde Geschichte geschrieben. Die Fans feierten ausgelassen – und das spiegeln sich auch in den Konsumzahlen wider. Die FIFA verzeichnete den Verkauf von 2,8 Millionen Bieren, fast eine Million Wasserflaschen und stolze 300.000 Hotdogs. Alphonso Davies, der kanadische Star, wurde übrigens beim ersten K.o.-Spiel gegen Südafrika der 1000. Spieler, der bei dieser WM überhaupt zum Einsatz kam.

Broos zögert mit entscheidung: letzte wm?
Nach dem Ausscheiden Südafrikas im Sechzehntelfinale gegen Kanada zögert Nationaltrainer Hugo Broos mit einer Entscheidung über seine Zukunft. Der 74-jährige Belgier betonte, dass er sich keine vorschnellen Schlüsse heraussuchen werde. „Es ist nicht klug, Entscheidungen zu treffen, wenn man enttäuscht ist“, erklärte er. Ob es seine letzte Weltmeisterschaft war, ließ er offen, deutete aber an, dass die Zukunft Südafrikas eine Rolle bei seiner Entscheidung spielen werde.

Ancelotti sieht neymars comeback bevorstehend
Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti hat der Hoffnungslosigkeit nach dem Vorrunden-Aus der brasilianischen Nationalmannschaft entgegen gewirkt. Er deutete an, dass Superstar Neymar im K.o.-Runde mehr Spielzeit erhalten werde. „Seine Entwicklung in der letzten Woche war sehr gut“, so Ancelotti vor dem Sechzehntelfinale gegen Japan. Neymar sei in der Lage, mehr als nur 15 Minuten zu spielen, wie es nach seiner Comeback-Verletzung gegen Schottland der Fall war.

Asiatischer stolz und koreanischer schock
Japan bereit sich auf das Duell mit Brasilien vor und Trainer Hajime Moriyasu hat aus der Elfmeter-Panne der WM 2022 gelernt. „Beim letzten Elfmeterschießen haben sich die Spieler selbst gemeldet – nur ein Schütze traf. Diesmal entscheide ich“, erklärte der Coach.
In Südkorea sorgt das enttäuschende Ausscheiden für Aufruhr. Präsident Lee Jae-myung forderte eine gründliche Untersuchung der Ursachen. „Da für die Teilnahme erhebliche Steuergelder aufgewendet werden, bitte ich das Ministerium um eine Analyse und Maßnahmen zur Verhinderung einer Wiederholung“, schrieb er in den sozialen Medien. Trainer Hong Myung-bo trat daraufhin zurück.
Die WM 2026 liefert also nicht nur spannende Spiele, sondern auch überraschende Entwicklungen abseits des Spielfelds. Die Zahlen sprechen für sich, und die Trainer stehen vor wichtigen Entscheidungen. Ob Brasilien und Japan die Erwartungen erfüllen können, bleibt abzuwarten – eines ist jedoch sicher: Die Welt hält den Atem an.
