Lakers-chaos: redick setzt stars auf die bank – frust brodelt!

Die Los Angeles Lakers präsentierten sich am Dienstag gegen die Oklahoma City Thunder von einer selten ungeordneten Seite. Ein Ausbruch von Jarred Vanderbilt, eine harte Hand von Coach J.J. Redick und eine erschlagende Niederlage – die Situation in Kalifornien ist angespannt. Die 87:123-Pleite wirft Fragen auf.

Redicks nulltoleranz: lebron, reaves und co. fehlen

Redicks nulltoleranz: lebron, reaves und co. fehlen

Schon im zweiten Viertel eskalierte die Lage. Nach nur 16 Sekunden griff Redick zur Auszeit, um Vanderbilt auszuwechseln. Der Forward reagierte mit offenem Frust, dirigierte laute Beschimpfungen in Richtung des Coaches, der sich gerade mit seinem Assistenten beriet. Die Situation drohte, völlig aus dem Ruder zu laufen, als Assistant Coaches und Mitspieler eingriffen, um Vanderbilt zu beruhigen. Das Team tat sich insgesamt schwer, ohne die verletzten Luka Doncic, Austin Reaves und den geschonten LeBron James.

Doch der Frust war nicht nur bei Vanderbilt spürbar. Auch Rui Hachimura erntete die unmissverständliche Kritik Redicks. Bereits nach rund zwei Minuten wurde der Japaner für den Rookie Adou Thiero ausgewechselt. „Rui hat seine Aufgaben nicht erledigt“, erklärte Redick nüchtern. „Wir brauchen jetzt neun Spieler, die alles für das Team geben.“

Redick versuchte, die Vorgänge herunterzuspielen: „Ich habe nichts gegen ihn. Es war alles ganz normal.“ Diese Aussage wirkt angesichts der Ereignisse jedoch wenig überzeugend. Die Lakers stehen nun mit einer Bilanz von 50-29 an vierter Stelle der Western Conference, haben aber den direkten Vergleich mit den Houston Rockets gewonnen. Die kommenden Spiele gegen die Golden State Warriors, Phoenix Suns und Utah Jazz werden zeigen, ob die Lakers in der Lage sind, ihre Probleme zu überwinden und die angestrebte Meisterschaft in Angriff zu nehmen.

Die Frage ist: Kann Redick mit seiner rigorosen Führung den Teamgeist wiederherstellen, oder droht das Chaos in Los Angeles weiter zu wüten? Die Antwort wird auf dem Spielfeld gegeben werden. Die Lakers müssen sich jetzt beweisen.