Union berlin: heldt spricht über transferperiode, sterling-gerüchte und die zukunft
- Union berlin: heldt zieht transferbilanz und blickt nach vorn
- Ruhige transferperiode: „wir haben das gemacht, was wir wollten“
- Raheem sterling: ein name, der kurz beschäftigt hat
- Diogo leite: kein schriftliches angebot vorliegen
- Danilho doekhi: ein wertvoller spieler für union
- Blick auf die saison und die kaderplanung
- Die sportliche situation: nach unten schauen, aber optimistisch bleiben
Union berlin: heldt zieht transferbilanz und blickt nach vorn
Nachdem der Transfermarkt geschlossen ist, stand Horst Heldt, Sportchef von Union Berlin, Rede und Antwort. In einer Medienrunde äußerte er sich zu verschiedenen Themen, darunter die ruhige Transferperiode, das Interesse an Raheem Sterling und die Zukunft von Schlüsselspielern wie Diogo Leite und Danilho Doekhi. Die Eisernen blieben im Wintertransferfenster überraschend ruhig.
Ruhige transferperiode: „wir haben das gemacht, was wir wollten“
Heldt betonte, dass Union Berlin die Transferperiode so gestaltet hat, wie es sich der Verein vorgestellt hatte. „Was wir machen wollten, haben wir gemacht. Wir haben den Kader verschlankt, um mehr Spielzeit zu garantieren“, erklärte er. Spieler wie Marin Ljubicic und Oluwaseun Ogbemudia sollen durch Leihen in Düsseldorf und Mannheim mehr Spielpraxis sammeln. „Und nun werden wir keinen Spieler mehr abgeben“, so Heldt.

Raheem sterling: ein name, der kurz beschäftigt hat
Überraschend kam die Meldung, dass Raheem Sterling von Chelsea angeboten worden war. Heldt bestätigte dies, relativierte aber die Bedeutung. „Du kriegst von Gott und der Welt die allermöglichen Ideen vorgestellt. Es werden dir etliche Spieler vorgeschlagen. So unter anderem Raheem Sterling, was natürlich ein klangvoller Name ist. Damit beschäftigst du dich dann kurz, das war es dann aber auch. Eine Kontaktaufnahme kam dann nicht zustande.“ Er fügte hinzu, dass Berater manchmal bedenken sollten, ob ein Spieler wirklich zum Kader passt.

Diogo leite: kein schriftliches angebot vorliegen
Trotz Spekulationen über das Interesse anderer Vereine an Diogo Leite, gab es laut Heldt kein konkretes Angebot. „Er stand bei vielen Vereinen auf der Liste. Aber wahrscheinlich hat es bei den Klubs für die Position mehrere Kandidaten gegeben. Und dann haben sie sich schlussendlich für wen anders entschieden. Jedoch hat es für ihn nie ein schriftliches Angebot gegeben. Auch im Sommer haben wir kein Angebot von anderen Vereinen bekommen, auf das wir hätten reagieren können.“

Danilho doekhi: ein wertvoller spieler für union
Danilho Doekhi genießt großes Ansehen. Heldt lobte seine Leistungen: „Er bringt Woche für Woche Top-Leistungen. Es ist sportlich wertvoll, ihn weiter im Kader zu haben. Und auch wirtschaftlich. Ein Abstieg kostet 50 Millionen Euro. Jeder Tabellenplatz macht was aus. Da bewegen wir uns schon zwischen 1,5 und drei Millionen Euro pro Platzierung.“ Trotz Angeboten im Sommer konnte Union ihn halten.
Blick auf die saison und die kaderplanung
Heldt betonte das Vertrauen in den aktuellen Kader. „Wir vertrauen auf unseren Kader. Im Winter versuchst du, Sachen zu korrigieren. Aber wir haben keine Notwendigkeit gesehen.“ Er wies darauf hin, dass es schwierig sei, im Winter Verstärkungen zu finden, die bereits bewiesen haben, dass sie Tore erzielen können. „In der Offensive haben wir zum Beispiel sechs Spieler, die vorne die Dreierkonstellation ausfüllen können. Und gerade im Winter gibt niemand einen Spieler ab, der 15 Tore gemacht hat in der Halbserie.“
Die sportliche situation: nach unten schauen, aber optimistisch bleiben
Auch zur sportlichen Lage äußerte sich Heldt. „Wir müssen nach wie vor nach unten aufpassen. Aber wir hatten ein gutes erstes Halbjahr bis zum Jahreswechsel, wo wir viele Punkte geholt haben. Es waren viele knappe Spiele dabei, wo Nuancen den Ausgang entschieden haben. Wir haben gesehen, dass wir mithalten können und daher ist alles möglich. Wenn wir es so gestalten wie im ersten halben Jahr, werden wir mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben.“
