Witterungschaos in der regionalliga nordost: spielausfälle und diskussionen um den spielplan

Winterliche bedingungen sorgen für spielausfälle

Der Spielplan in der Regionalliga Nordost wird aktuell von den extremen Wetterbedingungen ordentlich durcheinandergebracht. Schnee und Eis auf den Rasenplätzen führen zu einer Welle von Absagen, die eine alte Diskussion neu entfacht. Auch am vergangenen Wochenende konnten viele Spiele nicht stattfinden. Vereine wie der Greifswalder FC, BFC Dynamo und der FC Carl Zeiss Jena mussten ihre Partien verschieben.

Die absage-liste wächst

Die absage-liste wächst

Das Wort „Absage“ ist derzeit bei den 18 Regionalligisten am häufigsten zu hören. Stattdessen versuchen die Vereine, Alternativen zu finden, wie beispielsweise zusätzliche Vorbereitungsspiele oder andere sportliche Aktivitäten. Die Wettervorhersagen deuten jedoch nicht auf eine baldige Besserung hin, was bedeutet, dass auch der 21. Spieltag voraussichtlich von zahlreichen Spielausfällen geprägt sein wird.

Keine generalabsage geplant

Keine generalabsage geplant

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat jedoch klargestellt, dass eine Generalabsage eines Spieltages nicht in Frage kommt. Stattdessen wird jede Partie einzeln vor Ort bewertet, basierend auf kommunalen Platzsperren, Platzbegehungen und der Abstimmung zwischen Heimverein, Platzbetreiber und Verband.

17 Nachholspiele bereits terminiert

17 Nachholspiele bereits terminiert

Inklusive der Absagen aus der ersten Halbserie stehen bereits 17 Nachholspiele an, die bis zum Saisonende im Mai in den Spielplan integriert werden müssen. Till Dahlitz, Geschäftsführer des NOFV, erklärt: „Grundsätzlich ist es eine bescheidene Situation. Wir haben aber noch Termine für Nachholspiele, die jedoch vor allem unter der Woche liegen.“ Besonders betroffen sind der BFC Preussen und Hertha 03 Zehlendorf, die bereits mit drei Nachholspielen im Rückstand sind.

Rahmenterminspielplan und diskussionen um den starttermin

Der Rahmenterminspielplan des Verbandes rückte erneut in den Fokus. Auf der letzten Staffeltagung in Halle diskutierten Verband und Vereine gemeinsam. Der Verband gibt lediglich zwei Parameter vor: das Spieljahresende und die Landespokalwochenenden. Die Vereine erhalten den Rahmenterminspielplan im Vorfeld und haben so genügend Zeit zur Prüfung.

Vorschlag für einen späteren saisonstart in der zweiten hälfte

Die aktuelle Witterungslage hat zu einem Umdenken bei den Vereinen geführt, die erneut das Gespräch mit dem Verband suchten. Es wird erwogen, den Start in die zweite Saisonhälfte im Jahr 2027 später als geplant anzusetzen, um Spielausfälle in der kalten Jahreszeit vorzubeugen und mehr Planungssicherheit zu gewährleisten. Es wird gemunkelt, dass die zweite Halbserie erst Mitte Februar 2027 beginnen soll. Das würde zwar zu mehr Spielen unter der Woche führen, könnte aber die Anzahl der Winter-Absagen reduzieren.

Der 22. spieltag ist ebenfalls betroffen

Auch der 22. Spieltag ist bereits von zahlreichen Absagen betroffen, und weitere dürften in Kürze folgen. Die Vereine und der NOFV arbeiten an Lösungen, um den Spielbetrieb trotz der widrigen Umstände aufrechtzuerhalten. Die Herausforderungen bleiben jedoch groß.