Cottbus am abgrund: wollitz schießt gegen schiedsrichter-chaos!

Energie Cottbus bangt! Der Aufstiegskampf der Lausitzer droht zu scheitern, und das liegt laut Trainer Claus-Dieter Wollitz nicht nur an der Leistung seiner Mannschaft, sondern vor allem an fragwürdigen Entscheidungen der Unparteiischen. Der erfahrene Coach hat in den letzten Wochen mehrfach öffentlich seinen Unmut geäußert – und nach dem jüngsten Spiel gegen Duisburg ist er nun explodiert.

Die schiri-kritik, die cottbus kopfzerbrechen bereitet

Die schiri-kritik, die cottbus kopfzerbrechen bereitet

Anstatt am Donnerstagnachmittag über die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden zu sprechen, nutzte Wollitz die Pressekonferenz, um sich ausführlich zu Wort zu melden. Das Duell am Samstag gegen die Hessen (LIVE! bei kicker) ist entscheidend im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Doch die personellen Sorgen durch die Sperren von Borgmann und Cigerci blieben im Hintergrund, während Wollitz seine Frustration über die Schiedsrichterarbeit deutlich machte.

„Wir haben 2026 und hatten einen Begleiter, der nur eine Seite begleitet hat!“, polterte der Cottbuser Coach. „Fragen Sie meine Spieler, wie der Herr aus Köln sie angesprochen hat. Das muss das Unterste vom Untersten sein.“ Wollitz sprach von einer einseitigen Führung des Schiedsrichters und betonte, dass die Kommunikation mangelhaft sei. Auch der Dialog nach dem Spiel habe nicht gefruchtet, denn er erhielt die „obligatorische Gelbe Karte“.

Ungleichbehandlung und fragwürdige Entscheidungen

Wollitz übte zudem harsche Kritik an der Behandlung von Rasim Bulic beim MSV Duisburg. „Da wird ein Spieler gefeiert, der nur eines im Sinn hatte, weil er es durfte“, kritisierte er die vergleichsweise lasche Gangart des Duisburgers. Im Gegensatz dazu seien die Verwarnungen gegen Cigerci und Borgmann unverhältnismäßig hart gewesen. Auch ein Vergleich mit dem Spiel gegen Hansa Rostock ließ Wollitz nicht unerwähnen: „Michelbrink macht zwei anständige Fouls – wenn ein Foul anständig sein kann – und kriegt dafür Gelb-Rot. Was wir am Sonntag gesehen haben, das hätte für noch mehr als Gelb-Rot gereicht!“

Obwohl Wollitz betonte, keine Ost-West-Agenda zu verfolgen, machte er deutlich, dass die Summe der umstrittenen Entscheidungen schmerzt. „Es ist einfach unglücklich und es hat sich summiert“, so der Coach. „Fakt ist auch: Dann reden wir über 68 Punkte. Das ist die Wahrheit.“

Doch Wollitz will sich nicht unterkriegen lassen. „Was soll ich jetzt machen?“, fragte er rhetorisch und antwortete prompt: „Wir haben am Samstag die Aufgabe, alles rauszuhauen und das Spiel zu gewinnen.“ Der Traum vom Aufstieg lebt weiter, und Wollitz’ Mannschaft soll sportlich, leidenschaftlich und willensstark antworten – trotz der schwer nachvollziehbaren Entscheidungen, die den Cottbusern das Leben schwer machen. Denn nach 36 Spielen stehen sie immer noch auf Platz 2 – ein Beweis für ihren Kampfgeist und ihre Entschlossenheit.