Swiatek scheitert überraschend in madrid – virus verdächtigt!

Schock in Madrid! Iga Swiatek, Weltranglisten-Vierte und eine der größten Favoritinnen des WTA-Turniers, musste ihr Zweitrundenmatch gegen Ann Li vorzeitig abbrechen. Die Nachricht kam wie ein Nichts für die Tenniswelt, denn die Polin wirkte angeschlagen und hatte sichtlich mit den Folgen einer Virusinfektion zu kämpfen.

Ein jähes ende vor dem achtelfinale

Ein jähes ende vor dem achtelfinale

Der Ausscheiden der sechsmaligen Grand-Slam-Siegerin beim Stand von 6:7 (4:7), 6:2, 0:3 ist ihr bislang frühestes in fünf Auftritten in Madrid. Swiatek hatte sich noch bis kurz zuvor intensiv in Rafael Nadals Tennis-Academy auf Mallorca auf die anspruchsvollen Bedingungen auf ihrem Lieblingsbelag vorbereitet. Nun muss sie sich einer unerwarteten Pause widmen und hoffen, dass die Virusinfektion schnell abklingt.

„Ich hatte überhaupt keine Energie und keine Stabilität. Es war, als ob jemand die Kraft aus mir gesaugt hätte“, erklärte Swiatek nach dem Match. „Ich wusste, dass es hart werden würde, aber ich wollte es trotzdem versuchen.“ Ein Gefühl, das viele Sportler kennen, aber bei einer Spielerin von Swiateks Kaliber besonders schmerzhaft ist.

Die US-Amerikanerin Ann Li profitiert von Swiateks angeschlagener Verfassung und steht damit überraschend im Achtelfinale. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation bei Swiatek entwickelt und ob sie bei den kommenden Turnieren wieder in Topform antreten kann. Es kursieren Gerüchte über eine Grippe, die sich in der Spielerinnen-Kreis verbreitet, was Swiateks frühen Ausstieg zusätzlich erklärt.

Die Faszination des Tennis wird hier einmal mehr deutlich: Auch die Größten sind nicht unfehlbar und können von unvorhergesehenen Umständen ausgebremst werden.