Ludogorez gestürzt: lewski sofia bricht serienmeister-dominanz!

Ein dramatischer Wendepunkt im bulgarischen Fußball: Nach 14 Jahren ununterbrochener Herrschaft ist Ludogorez Rasgrad vom Thron gestoßen worden. Lewski Sofia krönte sich am Samstagabend vorzeitig zum Meister und beendete damit eine beispiellose Erfolgsserie, die europäitweit ihresgleichen sucht.

Das ende einer ära: ludogorez verpasst rekord

Das ende einer ära: ludogorez verpasst rekord

Die Entscheidung fiel vier Spieltage vor Saisonende, als Lewski Sofia ZSKA 1948 Sofia mit 1:0 besiegte. Damit wurde die längste aktive Meisterserie in den europäischen Ligen beendet. Ludogorez, finanziert von einem bulgarischen Unternehmer, hatte seit der Saison 2011/12 jedes Jahr den Titel gewonnen. Ein weiterer Triumph hätte einen historischen Rekord bedeutet – er wäre der 14. in Serie gewesen, was sie mit Skonto Riga (Lettland, 1991-2004) und den Lincoln Red Imps (Gibraltar, 2003-2016) gleichgesetzt hätte.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während der FC Bayern München in Deutschland mit elf aufeinanderfolgenden Meisterschaften (2013-2023) die Referenz setzt, mussten die Bulgaren nun die Segel streichen. Die finanzielle Stabilität und die gezielte Kaderplanung Ludogorezes hatten in den vergangenen Jahren zu einer nahezu monopolartigen Stellung im bulgarischen Fußball geführt. Doch Lewski Sofia konnte diese Überlegenheit nun brechen.

Lo que niemand erwartet hatte, war die Art und Weise, wie schnell sich die Kräfteverhältnisse verschoben haben. Die Konkurrenz schläft nicht und Lewski Sofia hat es geschafft, die Schwächen Ludogorezes auszunutzen.

Die Fans von Lewski Sofia feierten ausgelassen den Sieg, während in Razgrad Enttäuschung und Ungewissheit herrschten. Die Zukunft des Vereins, der so lange die bulgarische Fußballlandschaft geprägt hat, steht nun vor großen Veränderungen. Ob Ludogorez zurückschlagen und die Dominanz zurückerobern kann, wird die nächste Saison zeigen.