Schweizer ski-asse in cortina: spannung pur bei abfahrten von damen und herren

Spannung in cortina d'ampezzo: die abfahrten stehen im fokus

Nach der beeindruckenden Eröffnungsfeier erwarten die Zuschauer an den ersten beiden Wettkampftagen in Cortina d'Ampezzo absolute Highlights. Im Mittelpunkt stehen die Abfahrten der Herren am Samstag und der Damen am Sonntag. Die Schweizer Delegation schickt dabei einige vielversprechende Athleten ins Rennen, allen voran Marco Odermatt, der erneut zu den Top-Favoriten zählt. Doch auch andere Fahrer und Fahrerinnen wollen sich beweisen und für Überraschungen sorgen.

Janine schmitt: überraschungssieg als olympia-ticket

Janine schmitt: überraschungssieg als olympia-ticket

Beginnen wir mit Janine Schmitt, einem Namen, der vielen vielleicht noch nicht so geläufig ist. Die Schweizerin startete letzte Saison mit einem festen Startplatz und konnte in den Speed-Disziplinen bereits einige akzeptable Ergebnisse erzielen. Doch der Durchbruch gelang ihr überraschend in Zauchensee, wo sie mit dem fünften Rang in der Abfahrt nicht nur ein starkes Ergebnis lieferte, sondern sich auch das Ticket für die Olympischen Spiele sicherte.

Jasmine flury: rückkehrerin mit potential

Jasmine flury: rückkehrerin mit potential

Jasmine Flury galt eigentlich als Kandidatin, die sich noch gegen Delia Durrer durchsetzen musste. Doch aufgrund der abgesagten ersten Trainings fiel die Qualifikation aus und die Trainer entschieden sich für die Bündnerin. Die 32-Jährige zeigte mit Rang 11 bei der ersten Abfahrt der Saison direkt ihre Klasse. Trotzdem musste sie um ihren Startplatz zittern, da sie danach kaum an frühere Erfolge anknüpfen konnte. Dennoch ist man sich bewusst, dass sie an einem guten Tag um das Podest mitfahren kann.

Corinne suter: auf der suche nach der form

Corinne suter: auf der suche nach der form

Ähnlich verhält es sich bei der Olympiasiegerin von 2022, Corinne Suter. Auch die Schwyzerin hat nach ihrer Verletzung noch mit ihrer Form zu kämpfen und wirkte stellenweise etwas frustriert. Bisher konnte sie nur mit einem 15. Rang in Tarvisio die halbe Qualifikation erreichen. Dennoch hofft man, dass sie an einem guten Tag noch einmal das volle Potential abrufen kann.

Malorie blanc: überraschungsgefahr aus der schweiz

Malorie blanc: überraschungsgefahr aus der schweiz

Bei Malorie Blanc, der sensationellen Siegerin des Super-Gs in Crans-Montana, ist es schwer abzuschätzen, was sie auf der Olimpia delle Tofane leisten kann. Klar ist jedoch, dass die 22-Jährige in den technischen Passagen stark ist und dort den Grundstein für eine gute Fahrt legen kann. Blanc ist immer wieder für eine Überraschung gut und könnte auch in Cortina d'Ampezzo für Schweizer Erfolge sorgen.

Stefan rogentin: kämpfer mit podestambitionen

Stefan Rogentin wird neben dem Super-G nun auch die Abfahrt bestreiten. Im Gegensatz zum Super-G konnte der Bündner in der schnelleren Disziplin in diesem Winter noch nicht überzeugen, hat aber mit Rang 8 in Beaver Creek und Rang 14 in Wengen die Selektionsnorm erfüllt. Er selbst gab zu, dass ihm trotz seiner Konstanz immer wieder kleine Fehler den Sprung aufs Podest verunmöglichen. Eine fehlerfreie Fahrt könnte ihn zu einer Medaillenüberraschung machen.

Alexis monney: sieg in bormio als empfehlung

Ursprünglich sollte Alexis Monney sich noch gegen Stefan Rogentin und Niels Hintermann qualifizieren müssen. Doch Swiss-Ski entschied sich, ihn dennoch starten zu lassen, vor allem aufgrund seines Sieges in der Abfahrt in Bormio. Die Qualifikation hätte ohnehin keine Rolle gespielt, da der 26-Jährige in den Trainings glänzte und zu den Medaillenkandidaten zählt.

Franjo von allmen: top-favorit auf der stelvio

Franjo von Allmen ist zwar noch nicht die Nummer 1 im Schweizer Abfahrtsteam, aber er ist auf dem besten Weg dorthin. Nach einigen Ausfällen zu Beginn der Saison hat sich der Berner Oberländer stark gefangen und regelmäßig aufs Podest gefahren. In Crans-Montana deklassierte er die Konkurrenz komplett. Die Stelvio liegt ihm, denn bei Alexis Monneys Premierensieg sicherte sich von Allmen den zweiten Rang. Viele sehen ihn deshalb als den Top-Favoriten für die Abfahrt am Samstag.

Odermatt und shiffrin: die stars im blickpunkt

Auch wenn Marco Odermatt zuletzt immer wieder herausgefordert wurde: Er ist der Mann, den es zu schlagen gilt. Die Abfahrt in Bormio konnte er zwar noch nie gewinnen, stand aber zweimal als Zweiter auf dem Podest. Mit seiner starken Form in dieser Saison hat er seine Ambitionen auf mehrere Goldmedaillen bei den Spielen bereits angedeutet. Auch Mikaela Shiffrin wird als eine der Favoritinnen gehandelt, obwohl sie die Abfahrt in Bormio nicht gewann.