Popp bricht am pokalfinale zusammen: abschied mit tränen

Ein Bild, das die Fußballwelt berührte: Alexandra Popp, deutsche Rekordnationalspielerin, brach nach der Pokal-Niederlage des VfL Wolfsburg gegen den FC Bayern München in Tränen aus. Die 35-Jährige, die zum Saisonende zum BVB wechselt, erlebte einen bittersüßen Abend – der krönende Abschluss einer 14-jährigen, glanzvollen Karriere in Wolfsburg.

Die ära popp neigt sich dem ende zu

Die ära popp neigt sich dem ende zu

Die Szenen waren ergreifend. Während die Bayern-Spielerinnen den verdienten Pokalsieg feierten, fand sich Popp sichtlich überwältigt von ihren Emotionen. Sie hatte es geahnt, wie sie bereits im Vorfeld sagte: „Tränen werden definitiv fließen.“ Doch die Realität, dass ihre lange Zeit so erfolgreiche Geschichte beim VfL ohne Titel endet, traf sie offenbar härter als erwartet.

Es war das 14. Endspiel für Popp, und erstmals musste sie eine Niederlage hinnehmen. Der Applaus der Fans in Köln, als sie ihre Medaille erhielt, konnte die Tränen nicht ganz zurückhalten – ein Zeichen des Respekts für eine Legende, die den deutschen Fußball geprägt hat. Die Wadenverletzung, die sie Mitte März erlitten hatte, überwand sie rechtzeitig für diesen letzten großen Auftritt im VfL-Trikot, doch am Ende reichte es nicht zum Erfolg.

Georgia Stanway, Pernille Harder, Momoko Tanikawa und Arianna Caruso sorgten für die klare 4:0-Niederlage der Wölfinnen. Trotz einer insgesamt zerfahrenen Partie zeigte Popp, in ihrer bewährten Rolle als Mittelstürmerin, großen Kampfgeist. Sie forderte von jeder Spielerin, „gefühlt ihr Leben auf dem Platz zu lassen“, doch die Bayern waren an diesem Tag einfach zu stark.

Die Geschichte von Alexandra Popp ist eine von Hingabe, Talent und unzähligen Erfolgen. Auch wenn der Abschied von Wolfsburg ohne Titel erfolgt, wird sie als eine der größten Spielerinnen des deutschen Frauenfußballs in Erinnerung bleiben. Ein Vermächtnis, das weit über den Sport hinausgeht – ein Vermächtnis von Leidenschaft und unbändigem Willen.