Kim: bayern-unsicherheit vs. südkoreanischer star – müller schockiert!
Minjae Kim, der 50-Millionen-Mann, zeigt ein erschreckendes Leistungsgefälle. Während er bei der südkoreanischen Nationalmannschaft als unumstrittener Leistungsträger glänzt, kämpft er beim FC Bayern mit Anpassungsschwierigkeiten und wirkt verunsichert – ein Fakt, der nun auch von Thomas Müller öffentlich kritisiert wird.

Müllers deutliche worte: ein kultureller unterschied?
Die jüngste 0:1-Niederlage Südkoreas gegen Mexiko wirft ein Schlaglicht auf Kims unterschiedliche Rollenbilder. Müller, als MagentaTV-Experte, analysierte: „Er hat da dieses Vertrauen, er ist die absolute Nummer 1 in der Verteidigung in Südkorea. Er ist dort ein Star. Das gibt ihm das Vertrauen, auch Anführer sein zu dürfen.“ Ein krasser Gegensatz zu seiner Situation in München, wo Müller von einem „eher zurückhaltenden“ Auftreten spricht, das er auf die kulturelle Prägung zurückführt – „von der Erziehung her erstmal schauend, wo man bleibt.“
Das Problem liegt Müller zufolge nicht in Kims individuellen Fähigkeiten. „Er ist ein sehr, sehr guter Verteidiger – gerade, was die Zweikampfführung, die Aggressivität und die Laufduelle betrifft – da gibt’s sowieso keine Zweifel.“ Doch das taktische Verhalten fehlt. So bemängelte Müller, dass Kim bei Bayern nicht die gleiche Führungskraft ausstrahlt: „Hätte es mir beim FC Bayern anders gewünscht. Bei Südkoreas 0:1 gegen Mexiko hat Kim 'organisiert, die Abseitslinie wieder hochzuschieben'. Das ist eine interessante Beobachtung, die vielleicht logisch ist – und trotzdem hätte ich es mir beim FC Bayern anders gewünscht.“
Müller wünscht sich mehr Initiative: „Wenn der sieht, dass die Abwehrkette raus muss, müssen die Alarmglocken schrillen und er jedem Bescheid sagen: raus, raus, raus. Das habe ich in München so noch nicht gesehen.“ Der Südkoreaner, der 2023 vom SSC Neapel für eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro nach München wechselte, hat noch einen Vertrag bis Juni 2028. Ob er seine Rolle beim FC Bayern finden kann, bleibt abzuwarten.
Es ist ein psychologisches Problem, so scheint es. Kim hatte in seiner ersten Saison in München mit Achillessehnenproblemen zu kämpfen, was seine Einsatzzeiten reduzierte. Vielleicht hilft ihm die Rotation und die regelmäßigen Einsätze bei der Nationalmannschaft, seine Selbstsicherheit zurückzugewinnen. Aber eines ist klar: Die Erwartungen an den Innenverteidiger sind hoch, und die Fans wollen mehr als nur einen soliden Abwehrspieler – sie wollen einen Leader.
