Müller neckt sedlaczeks wm-analyse auseinander – hummels macht mit!

Ein kurzer, aber feuriger Schlagabtausch zwischen Thomas Müller und Esther Sedlaczek sorgte am Dienstagabend für Lacher beim WM-Publikum. Während die Expertenrunde um Mats Hummels das 3:1 der Franzosen gegen Senegal analysierte, ließ Müller eine pikante Bemerkung los, die auch Schweinsteiger in die Schusslinie nahm. Die Diskussion um die korrekte Schreibweise von ‚à la bonne heure‘ eskalierte auf amüsante Weise.

Der moment der verwirrung

Der moment der verwirrung

Die Diskussion hatte ihren Ursprung in der Lobpreisung des französischen Spielers Bradley Barcola durch Mats Hummels. Der ehemalige Weltmeister schwärmte vom „spektakulären Spieler“ und würdigte zudem den Pass von Adrien Rabiot als „Weltklasse“. Doch da mischte Thomas Müller schlagartig ein. Mit einem Augenzwinkern kommentierte er: „À la bonne heure. Und wir können es richtig buchstabieren.“

Hummels, der mit Müller 2014 die Weltmeisterschaft gewann, konterte humorvoll: „Das kriege ich hin.“ Damit spielte Müller auf die ARD-Übertragung am späten Montagabend an, bei der Bastian Schweinsteiger den Kampfgeist der Ägypter mit derselben Redewendung beschrieben hatte, bevor er Sedlaczek aufforderte, den Ausdruck zu buchstabieren.

Sedlaczek versuchte sich an der Aufgabe und wandte sich dabei an die Zuschauer: „À la bonne heure, wie man das schreibt? À la und dann b o n h e u r, oder? Korrigiert mich, wenn es falsch ist.“ Schweinsteiger schien den Fehler zunächst nicht zu bemerken, griff das Thema aber kurz darauf erneut auf und erklärte: „Übrigens, das Wichtigste, du hast recht gehabt. ‚À la bonne heure‘ hast du richtig buchstabiert.“

Doch Müller hatte ein besseres Gedächtnis. Der 131-malige Nationalspieler gab an, die korrekte Schreibweise zu kennen, was für weitere Belustigung sorgte. Die Experten zeigten, dass die Diskussion nicht nur die Zuschauer, sondern auch die beteiligten Experten unterhielt und einen erfrischenden Kontrast zu den sportlichen Analysen bot.

Die WM Aktuell läuft weiterhin auf SPORT1 und im LIVESTREAM auf SPORT1.de und in der SPORT1 App. Es bleibt abzuwarten, ob dieser kleine Seitenhieb die weiteren Analysen beeinflussen wird – oder ob er einfach nur für gute Laune sorgte.