Knicks demütigen spurs: wembanyama im schatten!

New York hat San Antonio eine Lektion erteilt. Die Knicks haben das erste Finale der NBA-Best-of-Seven-Serie mit 105:95 vor heimischer Kulisse gewonnen und damit ihre beeindruckende Siegesserie auf zwölf Spiele in Folge ausgebaut. Ein früher Sieg, der die Spurs vor eine enorme Herausforderung stellt.

Wembanyamas schwaches debüt trübt spurs-hoffnungen

Wembanyamas schwaches debüt trübt spurs-hoffnungen

Die Erwartungen an Victor Wembanyama waren vor dieser Partie riesig. Der Shooting Guard, der als potenzieller Game-Changer gilt, konnte jedoch in Spiel eins nicht überzeugen. Mit 26 Punkten und zwölf Rebounds – bei einer schwachen Wurfquote – blieb er deutlich unter seinen Möglichkeiten. Die Defense der Knicks gelang es, den jungen Star weitgehend zu neutralisieren, was die Spurs in ihrer spielerischen Entwicklung spürbar beeinträchtigte.

Die Spurs, die im Conference-Finale die Oklahoma City Thunder überraschend ausgeschaltet hatten, hatten zu Beginn Probleme, ihre Angriffe effizient zu gestalten. Doch im Laufe des ersten Viertels fanden sie besser in den Rhythmus und gingen sogar mit zehn Punkten in Führung. Die Zuschauer im AT&T Center waren kurzzeitig euphorisch, doch die Knicks zeigten sich unbeeindruckt.

Jalen Brunson führte die New Yorker mit 30 Punkten zum Sieg und bewies einmal mehr seine Führungsqualitäten. Die Defense der Knicks war besonders in entscheidenden Momenten beeindruckend. Sie zwangen die Spurs zu Turnovern und unterbrachen ihre Angriffsversuche konsequent. Die Rückkehr der Knicks ins Finale nach fast einem ViertelJahrhundert ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit und einer klaren Strategie.

Ariel Hukporti, der deutsche Center der Knicks, blieb allerdings ohne Einsatz. Ein Zeichen dafür, dass Coach Thibodeau auf erfahrene Spieler setzt, um den Finals-Erfolg voranzutreiben. Die Spurs müssen nun am Freitag (2.30 Uhr MESZ) vor heimischer Kulisse gegen ein 0:2 ankämpfen, eine Aufgabe, die alles andere als einfach wird.

Die Erinnerung an 1999 ist noch frisch: Damals trafen ebenfalls die Knicks und die Spurs im Finale aufeinander, und die Spurs gingen als Sieger hervor. Ob sie die Geschichte wiederholen können, bleibt abzuwarten. Was jedoch klar ist: Die Knicks sind hungrig und wollen den Titel nach New York zurückbringen. Das Team der Spurs muss seine Leistung deutlich steigern, wenn es in dieser Serie überhaupt eine Chance haben will.